Innerhalb eines Jahres hat sich der Bitcoin-Kurs fast vervierfacht. Als ein Grund dafür gelten Hilfspakete der US-Regierung.

Das seit Oktober anhaltende Kurswachstum der Kryptowährung Bitcoin führt zu neuen Rekordwerten. Nur wenige Tage nachdem der Bitcoin-Kurs erstmals auf über 25.000 US-Dollar stieg nähert sich die Kryptowährung der Marke von 30.000 US-Dollar. Während der Kurs bereits am 27. Dezember kurzzeitig bei 28.000 US-Dollar lag, erreichte er nur drei Tage später auf der Handelsplattform Bitstamp bereits zeitweise 28.500 US-Dollar – trotz zwischenzeitlicher Gewinnmitnahmen und der entsprechenden Kurseinbrüche.

Damit liegt der Wert des Bitcoins fast viermal so hoch wie zu Beginn des Jahres: Am 1. Januar 2020 lag der Kurs bei Bitstamp bei etwa 7200 US-Dollar. Auf anderen Handelsplätzen, von denen es zahlreiche gibt, können die Rekordstände abweichen, da es keinen zentralen Bitcoin-Handel gibt.

Allein im Dezember stieg der Wert um etwa 45 Prozent, seit Mitte Oktober – dem Startzeitpunkt des starken Kurswachstums – insgesamt um mehr als 140 Prozent. Zurückzuführen ist das laut The Guardian auf den schwachen US-Dollar. Investoren würden vermehrt in die bekannteste Kryptowährung fliehen, um einer befürchteten stärkeren Inflation zu entgehen, schreibt die britische Tageszeitung. Die Wechselkurse zwischen US-Dollar einerseits und Britischem Pfund und Euro anderseits ist Ende Dezember 2020 so niedrig wie zuletzt im April 2018.

Krypto-Währungen und Block Chain

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Kapitalisten durch Code ersetzen. Die elegante Form der Bargeld-Abschaffung

Heinz Duthel

Paperback

136 Seiten

ISBN-13: 9783743166080

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 05.01.2017

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

Krypto-Währungen und Block Chain
Decentralized Autonomous Organisation

Kapitalisten durch Code ersetzen.
Die elegante Form der Bargeld-Abschaffung
Was genau sind Krypto-Währungen und Block Chain eigentlich?
Hohe Nachfrage in China: Bitcoin steigt wieder über 1.000 Dollar
Die Digitalwährung Bitcoin ist erstmals seit drei Jahren wieder mehr wert als 1000 Dollar. Der Kurs der virtuellen Währung legte in dieser Woche auf der Handelsplattform Bitstamp um 2,7 Prozent auf 1024,80 Dollar zu und ist damit nur noch rund 150 Punkte von seinem im November 2013 erreichten Rekordhoch entfernt. Seit Beginn 2016 hat sich der Wert eines Bitcoins mehr als verdoppelt.

Das Ende des Mittelmannes?
“Die Blockchain macht es überflüssig, einer zentralen Autorität zu vertrauen”, sagt Stephan Tual von der Blockchain-Organisation Ethereum. “Etwas ist wahr, weil ich es nachprüfen kann – nicht, weil es jemand sagt.” In der Theorie bedroht das auch viele Mittel-männer, weshalb sich die unbeliebtesten Mittelmänner der Welt gerade intensiv mit der neuen Technologie beschäftigen: Banken.
“Das System für den internationalen Geldtransfer hat sich seit fast fünf Jahrzehnten nicht verändert”, sagt Stefan Thomas vom US-Startup Ripple, das dies über die Blockchain-Technik ändern möchte. An Überweisungen zwischen Ländern sind mehrere Banken beteiligt, die allesamt das Geld weiter transferieren, eigene Ab-läufe für die Abwicklung haben und ihre Dienste dem Kunden in Rechnung stellen. Bei Überweisungen im vierstelligen Bereich summiert sich das häufig auf dreistellige Euro-Beträge.

 

Als Inflationstreiber gelten dem Bericht des Guardian zufolge vor allem die von der US-Regierung geplanten Corona-Hilfspakete sowie die Befürchtung, dass der zukünftige US-Präsident Joe Biden diese nach seinem Amtsantritt im Januar 2021 weiter aufstocken könnte.

Allerdings wird Bitcoin immer häufiger als Zahlungsmittel akzeptiert und von Investoren als Alternative zu Gold betrachtet. Entsprechend sank der Kurs des Edelmetalls seit Anfang August 2020 um etwa 10 Prozent.

Be your own bank - Blockchain - Bitcoin

Be your own bank – Blockchain – Bitcoin

“Bankgeschäfte sind notwendig, Banken sind es nicht”

Heinz Duthel , www.blockchain.koeln Media und Publikationen (Hrsg.)

Paperback

152 Seiten

ISBN-13: 9783744886451

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 28.07.2017

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

Blockchain – Bitcoin.
Warum interessieren sich so viele dafür?
Initial Coin Offering – Internet of Things. Es ist wie mit dem Internet: Was damit möglich sei, konnte man zu Beginn nicht absehen.
Die Blockchain-Technologie könnte Banken überflüssig machen. Doch das wollen die sich nicht gefallen lassen. Nicht nur, weil Wagniskapitalgeber dort derzeit viel investieren, mittlerweile gibt es weltweit sogar mehr als 700 Start-ups, die an Lösungen für die Blockchain-Technologie arbeiten. Die Deutsche Bank will Start-ups dazu bringen, mit ihr zu kooperieren. Nur, warum sollten die das tun? “Es gibt bald mehr Banken, die Start-ups suchen als umgekehrt”. Als einer der profiliertesten Fintech-Investoren gilt etwa Spaniens Großbank BBVA. Immer wieder genannt werden auch die britischen Bankkonzerne HSBC und Barclays.

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Trade Finance & Internet of Things (IoT)
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