Corona im Rhein-Erft-Kreis: Anti-Corona-Lack für Bahnhöfe im Kreis



Rhein-Erft-Kreis –

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. In diesem Blog erfahren Sie alles zu den wichtigsten Entwicklungen im Rhein-Erft-Kreis, sowie Hilfsangeboten aus der Nachbarschaft.

Mit dem Button Zur Karte gelangen Sie zur Detail-Ansicht des Dashboards. Dort können Sie auch die Daten zu den größten Städten des Kreises abrufen.

Der Kreis stellt Informationen zum Corona-Virus hier zur Verfügung.

Eine Übersicht zu den Entwicklungen der Pandemie auf Landesebene finden Sie hier.

Die wichtigsten Informationen zu Corona in Deutschland und weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Zahl der infizierten Menschen sinkt Ein Lack soll die Viren abtöten

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist gesunken. Die Kreisverwaltung meldet am Dienstagnachmittag, 16 Uhr, 57 Neuinfektionen bei 85 Genesenen. Damit sind 843 Menschen infiziert. Die Verwaltung vermeldet zudem einen weiteren Todesfall, eine 75-jährige Bedburgerin starb in Zusammenhang mit Corona. Damit sind mit oder an Corona 178 Menschen gestorben.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Romina Plonsker teilen derweil mit, dass die Bahnhöfe in Brühl, Frechen-Königsdorf, Hürth-Kalscheuren und Kerpen-Horrem mit einem Anti-Corona-Lack ausgestattet werden. Mit diesem Lack werden laut Pressemitteilung häufig genutzte Kontaktflächen versehen. Der Lack soll 99,9 Prozent aller Coronaviren und andere Keime abtöten. Die vier Bahnhöfe seien wichtige Knotenpunkte des täglichen Lebens im Kreis, schreiben Golland und Plonsker. „Die Fahrgäste dürfen sich dort bald ein Stück sicherer fühlen.“ Eine Ansteckung durch eine Schmierinfektion sei mit dem Lack fast unmöglich.

An 209 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen bringt die Deutsche Bahn den Lack auf. Das Land trägt die Kosten von 200.000 Euro über das „Sonderprogramm kommunale Verkehrsinfrastruktur ÖPNV“. Der Anti-Corona-Lack werde an rund 700 Treppen und auf Bedienfeldern von mehr als 400 Aufzügen aufgebracht, heißt es in einer Pressemitteilung des NRW-Verkehrsministeriums.

Weiter: Der Lack sei ein weiterer Baustein im Hygienekonzept der Deutschen Bahn an den Bahnhöfen in NRW. „Dazu gehören unter anderem die Bereitstellung von Desinfektionsspendern, ein Wegeleitsystem und Abstandsmarkierungen sowie häufigere Reinigungen“, teilt das Verkehrsministerium mit.

Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis fällt erstmals seit Oktober unter 100

Auch zwei Tage nach Weihnachten sind die Corona-Zahlen im Rhein-Erft-Kreis laut Robert Koch-Institut weiter gesunken (Stand Montagabend). Die Zahl der aktuellen Fälle ging im Vergleich zum Vortag um 80 auf 874 zurück. Erstmals seit dem 25. Oktober konnte das RKI darüber hinaus wieder einen Inzidenzwert von unter 100 melden, aktuell liegt dieser bei 98.

Dass die Zahlen weiter zurückgehen, liegt jedoch auch an der geringeren Testkapazität. Das machte das RKI schon vor Weihnachten deutlich: „Insgesamt ist während der Feiertage mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen“, schrieb das RKI vor Heiligabend. Die Daten könnten deshalb nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben.

Am stärksten betroffen ist aktuell Pulheim mit 149,5 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit Bergheim (74,7), Hürth (73,7) und Kerpen (72) gibt es auf der anderen Seite drei Kommunen, die deutlich unter einem Inzidenzwert von 100 liegen.

Gleichzeitig vermeldete das Robert Koch-Institut jedoch auch sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl steigt damit kreisweit auf 177.

Verkehrsamt des Rhein-Erft-Kreises öffnet außer der Reihe

Das Coronavirus zwingt auch die Kreisverwaltung zu mehr Flexibilität. So ist etwa die Zulassungsstelle des Kreises auch zwischen Weihnachten und Neujahr geöffnet. Mit online vereinbartem Termin kann das Straßenverkehrsamt im früheren Hit-Markt am Jobberath in Bergheim besucht werden.

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Zulassungsstelle wie folgt geöffnet: Dienstag, 29. Dezember, 7.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie Mittwoch, 30. Dezember von 7.30 bis 13 Uhr. Die Führerscheinstelle ist an diesen Tagen von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in den Räumen vorgeschrieben.

Ein Besuch im Kreishaus ist allerdings weiterhin nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch telefonisch und per E-Mail erreichbar. Die Corona-Hotline der Kreisverwaltung, 02271/83-12345, ist wie folgt erreichbar: Dienstag und Mittwoch, 29./30. Dezember, von 8 bis 16.30 Uhr, am 31. Dezember von 10 bis 14 Uhr. Nicht erreichbar sind die Mitarbeiter am 1. und 3. Januar. Am 2. Januar ist die Hotline von 9 bis 15 Uhr freigeschaltet.

Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis fällt auf 113,7

Einen Tag nach Weihnachten ist der Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis auf 113,7 gefallen. Auch die Zahl der aktuellen Fälle ist im Vergleich zum Samstag um 60 auf 954 zurückgegangen.

Bereits im Vorfeld der Weihnachtstage waren Gesundheitsexperten jedoch davon ausgegangen, dass die Infizierten-Zahlen über Weihnachten zurückgehen würden, weil insgesamt weniger Tests durchgeführt wurden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt weiterhin bei 171.

Erste Impfungen auch im Kreis – „Alles perfekt organisiert“

Im Rhein-Erft-Kreis haben die Corona-Impfungen im DRK-Alten- und Pflegeheim in Bergheim begonnen. 68 Bewohner und rund 30 Mitarbeiter erhielten nach Angaben des Kreises am Sonntag den neuen Impfstoff. „Alles war perfekt organisiert“, wurde Landrat Frank Rock (CDU) in einer Mitteilung zitiert. Die Pflegeeinrichtung habe sich und seine Bewohner bestens auf den Tag vorbereitet. Neben dem Team der Kassenärztlichen Vereinigung seien zwei Apothekerinnen dabei gewesen, die den Impfstoff vor Ort aufbereitet hätten. Die Leiterin der Einrichtung, Renate Schander, sagte laute Mitteilung des Kreises: „Wir sind überglücklich, dass die Impfungen nun begonnen haben und wir hoffen schon bald wieder auf ein Stück Normalität im Alltag.“

Ein weiterer Todesfall im Rhein-Erft-Kreis

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Rhein-Erft-Kreis ist auf 170 gestiegen (Stand Samstagmittag). Insgesamt gibt es kreisweit aktuell 1052 Corona-Fälle. Der Inzidenzwert des Kreises ist zurückgegangen und lag am Samstagabend bei 135.

Wieder mehr als 1000 aktuelle Fälle im Rhein-Erft-Kreis

Erstmals seit einigen Tagen ist die Zahl der aktuellen Fälle im Rhein-Erft-Kreis wieder über 1000 gestiegen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwochabend hervor. Demnach gibt es aktuell kreisweit 1036 Corona-Fälle – das bedeutet einen Anstieg von 42 im Vergleich zum Vortag.

Der Inzidenzwert des Kreises ist hingegen zurückgegangen und lag am Mittwochabend nur noch bei 138,3. Mit 206,3 Neuinfizierten pro 100.000 in den vergangenen sieben Tag ist Wesseling immer noch am stärksten betroffen.

Die Zahl der Todesfälle ist am Mittwoch um einen auf 169 angestiegen.

Katholische Kirche Brühl sagt alle Gottesdienste ab

Die Verantwortlichen der katholischen Kirche in Brühl haben nun doch alle geplanten Gottesdienste für die Weihnachtszeit und die Tage danach abgesagt. Bis Sonntag, 10. Januar, verzichtet man auf Präsenzgottesdienste. „Die Entwicklung der Pandemie in Deutschland, bei uns im Rhein-Erft-Kreis und in Brühl in den letzten Tagen ist so besorgniserregend, dass wir aktuell nichts anderes verantworten können“, so Pfarrer Jochen Thull in einer Mitteilung.

Auch wenn man sicher sei, dass das Hygienekonzept der vergangenen Monate für die Gottesdienstbesucher größtmögliche Sicherheit geboten habe, sei man aufgrund der Meldungen über eine besonders ansteckende, neue Variante des Virus nicht mehr überzeugt, Ansteckungen sicher verhindern zu können.

Die Kirchen werden aber täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet sein, damit persönliche Gebete oder auch der Besuch der Krippen möglich sind. In den Gotteshäusern sind nach Abgaben der Kirche Vorschläge für die Feier des Weihnachtsfestes im Kreise der Familie zu finden. Außerdem bietet die katholische Kirche in Brühl Online-Gottesdienste an. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Gemeinde.

Zehn weitere Covid-Todesfälle innerhalb eines Tages in Rhein-Erft

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Rhein-Erft-Kreis innerhalb eines Tages um zehn auf 168 angestiegen. Das vermeldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagabend. Vom 25. März – dem Tag, an dem es im Rhein-Erft-Kreis den ersten Covid-Todesfall gegeben hatte – bis zum 30. November waren kreisweit 112 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Seitdem steigen die Zahlen deutlich an.

Insgesamt gibt es kreisweit aktuell 994 Corona-Fälle. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vortag um 26 angestiegen. Auch der Inzidenzwert stieg leicht von 141,1 auf 142,2 an. Am angespanntesten ist die Lage weiterhin in Wesseling. Dort hat es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 211,8 Infizierte gegeben.

Immer mehr Weihnachtsgottesdienste im Kreis fallen aus

Die evangelische Kirchengemeinde an der Erft (Bergheim, Zieverich, Elsdorf) sagte alle Gottesdienste, also auch die an Weihnachten in Bergheim und Elsdorf bis einschließlich Sonntag, 10. Januar, ab. In Quadrath-Ichendorf sollen nur Gottesdienste an Heiligabend stattfinden.

In den vergangenen Tagen sind immer mehr Weihnachtsgottesdienste im Kreis abgesagt worden. Eine aktualisierte Liste finden Sie hier.

Erneut mehrere Corona-Infizierte in Wesselinger Kitas

Zum wiederholten Male müssen Wesselinger Kita-Gruppen wegen Corona-Infektionen in Quarantäne. Nach Auskunft der Stadt Wesseling hat das Kreisgesundheitsamt am Montag eine Gruppe mit elf Kindern und drei Mitarbeiterinnen der evangelischen Kita Pusteblume in Wesseling-Keldenich bis einschließlich 30. Dezember unter Quarantäne gestellt.

Einen positiven Corona-Fall hat es auch in der katholischen Kita St. Germanus in Wesseling-Mitte gegeben. Dort mussten gleich zwei Gruppen geschlossen werden. Insgesamt 25 Kinder und neun Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen sich bis einschließlich 29. Dezember in Quarantäne begeben. In beiden Fällen soll der Kita-Betrieb dadurch jedoch nicht beeinflusst werden.

Weitere Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis

Wie das Robert Koch-Institut am Montagabend vermeldet hat, hat es im Rhein-Erft-Kreis fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Bis Montagabend sind damit kreisweit 158 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet worden.

Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle ist hingegen leicht zurückgegangen und liegt nun bei 968.

Der Inzidenzwert liegt kreisweit bei 141,1. Die meisten Infizierten pro 100.000 Einwohner hat es in den vergangenen sieben Tagen in Wesseling gegeben. Dort liegt der Inzidenzwert aktuell bei 198,1, während er in Elsdorf (96,3) und Erftstadt (74,0) sogar unter 100 gefallen ist.

Drei weitere Todesfälle und 25 Neuinfizierte

Aktuell haben sich im Kreis 1.040 Menschen mit dem Virus angesteckt. Seit Freitag sind demnach 25 Neuinfizierte hinzugekommen. Über 4.600 Menschen befinden sich in Quarantäne. Am Freitag hat es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Dabei handelte es sich um einen 81-jährigen Mann aus Kerpen, einen 91-Jährigen aus Pulheim, sowie ein 86 Jahre alten Mann aus Frechen. Alle drei hatten hatten sich mit dem Corona-Virus infiziert.

Besucherstopp in Brühler Marienhospital seit heutigem Freitag

Seit heute gilt im Brühler Marienhospital ein vollständiger Besucherstopp. Die Klinik begründet die Entscheidung mit den weiter steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung und dem damit verbundenen potentiell steigenden Risiko für Mitarbeiter und Patienten.

Es gibt jedoch Ausnahmen:

• Palliative und/oder präfinale Patienten dürfen Besuch (engste Angehörige) empfangen.
• Begleitung von minderjährigen Patienten durch ein Elternteil.
• Geburtshilfliche Begleitung durch Ehemann/Partner weiter möglich in Kreißsaal und auf der Wöchnerinnenstation.
• Dolmetschende Begleitpersonen soweit diese für die Behandlung zwingend erforderlich sind.

Wesseling: Kita-Mitarbeiterin positiv getestet

Am Dienstag wurde in der AWO-Kita Farbkleckse in Keldenich eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilte, befinden sich deswegen 34 Kinder und fünf Mitarbeiter in Quarantäne, was den weiteren Betrieb jedoch nicht weiter einschränkt.

Zahl der Toten steigt weiter

Das Kreisgesundheitsamt vermeldet drei weitere Todesfälle von Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Ein 91-jähriger Mann und eine 88-jährige Frau aus Bedburg starben in einer Pflegeeinrichtung sowie eine 81-jährige Frau aus Kerpen in einem Krankenhaus. Damit sind seit Pandemiebeginn 144 Menschen im Kreis an oder mit einer Infektion gestorben.

Auch die Fallzahlen steigen. Der Kreis vermeldet 118 Neuinfektionen, dem gegenüber stehen 39 Personen, die als wieder genesen gelten. Die meisten Coronafälle hat Stand Mittwoch, 16 Uhr, die Kreisstadt Bergheim mit 157, knapp gefolgt von Kerpen mit 155. Dann kommt Frechen mit 119 Fällen. Die wenigsten Fälle vermeldet das Gesundheitsamt für Elsdorf.

Der Inzidenzwert für Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag am frühen Dienstagabend bei 144,3.

1100 Schüler aus dem Rhein-Erft-Kreis in Quarantäne

Vier weitere Menschen aus dem Rhein-Erft-Kreis sind mit oder an Covid-19 gestorben. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, handelt es sich bei den Toten um eine 77-jährige Frau aus Pulheim, einen 85-jährigen Mann aus Wesseling, einen 86-jährigen Mann aus Elsdorf und einen 82-jährigen Mann aus Kerpen.

Auch zur Situation an den Schulen äußerte sich der Rhein-Erft-Kreis auf Nachfrage. So seien in der vergangenen Woche elf Lehrer sowie 44 Schülerinnen und Schüler nachweislich mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Im Kreis gibt es rund 55.000 Schüler. Zudem sei für 80 Lehrkräfte und mehr als 1100 Schüler Quarantäne angeordnet worden.

Der Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis ist darüber hinaus seit Montag leicht angestiegen. Am Dienstagabend vermeldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 144,3 (Vortag: 141,9). Die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Bergheim ist hingegen wieder unter 200 gefallen (191,6).

Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis steigt auf 141,9

Wie das Robert Koch-Institut am Montagabend vermeldet hat, ist der Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis auf 141,9 angestiegen. Besonders stark betroffen ist nach wie vor Bergheim, wo die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 201,3 liegt. Entspannter ist die Lage hingegen aktuell in Pulheim. Zwar hat es dort in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner immer noch mehr als 100 Infizierte gegeben, der Wert liegt aktuell jedoch mit 105,2 nur knapp über der 100er-Marke.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises musste am Montag hingegen erneut drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Es handelt sich dabei um eine 86-jährige Frau aus Bedburg, einen 81-jährigen Mann aus Elsdorf sowie einen 76-jährigen Bergheimer, der bereits am 6. Dezember in einer Dürener Klinik verstarb. Damit hat es seit Beginn der Pandemie nun kreisweit 137 Todesfälle gegeben.

Erneut Corona-Ausbruch in Wesselinger Kita

Da eine Erzieherin des katholischen Kindergartens St. Thomas Apostel in Wesseling-Urfeld positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sind zehn Mitarbeiter und 36 Kinder laut Stadtverwaltung bis einschließlich 24. Dezember in Quarantäne geschickt worden. Die gesamte Kita ist damit betroffen.

Auch eine Erzieherin und 18 Kinder aus der Kita Villa Kunterbunt in Wesseling befinden sich derzeit in Quarantäne. Der Kita-Betrieb sei dadurch aber nicht beeinflusst. Das gilt auch für die Keldenicher Kita Wilde Wiese. Dort sind drei Erzieher und 20 Kinder bis einschließlich 16. Dezember in Quarantäne.

Zwei weitere Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis

Aktuell sind 900 Menschen im gesamten Kreisgebiet mit dem Corona-Virus infiziert. Auch die Zahl der Toten, welche zuvor positiv auf das Virus getestet wurden, steigt auf 134 Menschen. Der Inzidenzwert liegt bei 127.

Mitarbeiter positiv getestet: Bergheimer Postbank-Filiale geschlossen

Die abstandsbedingten Warteschlangen vor der Postbank-Filiale im Kaufland in der Innenstadt sind meist lang, viele Kundinnen und Kunden wickeln hier ihre Postgeschäfte ab. Jetzt stehen ebenfalls einige Menschen vor der Filiale, allerdings vor der verschlossenen Glasfassade und einem Aushang: „Filiale geschlossen zum Schutz vor dem Coronavirus“, heißt es dort.

„Ein Mitarbeiter der Filiale ist positiv auf Corona getestet worden“, teilt die Postbank auf Anfrage mit. Die Filiale sei deshalb am Mittwoch unverzüglich geschlossen worden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kontakt mit dem infizierten Kollegen hatten, befänden sich in Quarantäne. Und das sind alle, die den Betrieb der Filiale hätten übernehmen können. „Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, bleibt die Filiale entsprechend den geltenden Vorschriften deshalb bis einschließlich Dienstag, 15. Dezember geschlossen“, schreibt das Unternehmen weiter.

Pakete, die zur Abholung bereit lagen, können jetzt in der Partnerfiliale der Deutschen Post, Peringser Straße 1, in Glesch abgeholt werden. „Benachrichtigte Briefsendungen werden erneut zugestellt. Es befinden sich keine Sendungen mehr in der Filiale“, teilt die Postbank mit. Sendungen, die nicht zugestellt werden konnten, sollen ebenfalls an der Peringser Straße oder einer benachbarten Partnerfiliale abgeholt werden können. Wo und wann genau, sehen die Empfänger auf der Benachrichtigungskarte.

Geöffnet ist weiterhin der SB-Bereich, der sich nicht innerhalb der Filiale befindet. „Die Kunden können den Geldautomaten und das Service-Terminal wie gewohnt nutzen, dies gilt auch für die Postfachanlage.“

Ab Mittwoch, 16. Dezember, solle die Filiale wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet sein, teilt das Unternehmen mit.

Zahl der Toten steigt um sechs auf jetzt 132

Das Kreisgesundheitsamt vermeldet sechs weitere Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind. Es handelt sich um vier Frauen im Alter zwischen 76 und 81 Jahren und um zwei Männer im Alter zwischen 63 und 69 Jahren. Die Zahl der Toten ist damit auf 132 im Kreis gestiegen.

Die Fallzahlen steigen wieder an, von 777 am Mittwoch auf 818 am Donnerstag. Der Inzidenzwert liegt recht stabil, aber mit 116,2 deutlich über dem kritischen Wert 50. In Quarantäne befinden sich 4195 Menschen.

Die Ulrichschule in Kerpen-Sindorf wechselt ab morgen in den Distanzunterricht. Eine Notfallbetreuung ist eingerichtet. (dv)

Kreis baut einen Drive-In für Corona-Untersuchungen – Zahlen steigen

Die Kreisverwaltung lässt das Corona-Testzentrum in Kerpen zu einem Drive-In umbauen. „Somit müssen Autofahrer für eine Abstrichentnahme zukünftig nicht mehr das Fahrzeug verlassen und vermeiden dadurch unnötige Kontakte zu Dritten“, teilt die Kreisverwaltung mit.

„Wir hoffen, mit der Umstellung auf das Drive-In-Konzept den Ablauf bei der Testung für die Bürgerinnen und Bürger noch ein wenig angenehmer und schneller gestalten zu können“, sagt Kreisgesundheitsdezernent Christian Nettersheim. Unterstützt werde der Kreis beim Umbau von der Stadt Kerpen.

Wegen des Umbaus müsse das Zentrum an der Humboldtstraße deshalb am Freitag, 11. Dezember, den ganzen Tag geschlossen bleiben. Ab Samstag, 12. Dezember, kann das Testzentrum Kerpen nach Angaben der Kreisverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besucht werden.

Dann wird es über eine neue Zufahrt über die Lothringer Straße erreichbar sein, die ausgeschildert ist. „Selbstverständlich können auch Fußgänger das Testzentrum weiterhin aufsuchen und in den bekannten Räumlichkeiten getestet werden“, teilt der Kreis mit. Hier erfolge der Zugang wie gewohnt über die Humboldtstraße.

Die Infektionszahlen im Kreis sind innerhalb von 24 Stunden gestiegen. Am Mittwoch lagen sie bei 777 Covid-19-Fällen. Einen Tag zuvor waren es noch 743. In Quarantäne befinden sich aktuell noch 4114 Personen. Das sind 175 mehr als am Vortag. Die Lage in Bedburg, das vor anderthalb Wochen noch mit einem Inzidenzwert von 367,7 als Corona-Hotspot im Kreis galt, hat sich entspannt. Der Wert lag am Dienstag, 17.30 Uhr, bei 169,1.

Mehrere Corona-Fälle an Schulen

An Hürther Schulen hat es mehrere Corona-Fälle gegeben. Das bestätigte die Stadtverwaltung auf Nachfrage. So wurden zwei Lehrkräfte der Friedrich-Ebert-Realschule Ende vergangener Woche positiv auf das Coronavirus getestet. In der Folge schlug bei fast zwei Dutzend Kollegen die Corona-Warnapp an, so dass sie vorerst zu Hause bleiben mussten. Für die Schüler der Jahrgänge acht bis zehn fiel zunächst der Präsenzunterricht aus, sie wurden zu Hause unterrichtet.

Noch liegen nach Auskunft des Beigeordneten Jens Menzel von der Stadtverwaltung nicht alle Corona-Testergebnisse vor. Bisher seien in diesem Zusammenhang aber keine weiteren Infektionen bekannt geworden.

Allerdings wurde am Montag ein weiterer Corona-Fall an der Realschule bekannt: Ein Schüler der Jahrgangsstufe sieben wurde positiv auf das Virus getestet, die Klasse wurde nach Hause geschickt.

Auch von zwei Grundschulen wurden Corona-Infektionen gemeldet. An der Carl-Orff-Schule in Alstädten/Burbach wurden nach Angaben der Stadtverwaltung drei Lehrkräfte positiv getestet, an der Brüder-Grimm-Schule in Gleuel eine Lehrkraft. Zwei Klassen wurden in Quarantäne geschickt. (aen)

Lage im Kreis spitzt sich zu – Zwei weitere Todesfälle

Auch wenn die Fallzahlen sinken, hat sich die Corona-Lage in den Krankenhäusern des Kreises am Wochenende zugespitzt. Zurzeit können mit Wesseling, Brühl, Bedburg und Frechen vier der sieben Krankenhäuser keine Covid-19-Patienten mehr auf einer Normalstation aufnehmen, weil entweder die Kapazitäten erschöpft sind oder das Personal fehlt. Auch die Kapazitäten auf den Intensivstationen waren nach Angaben der Kreisverwaltung am Wochenende nahezu erschöpft. „Mit einer kurzfristigen Entspannung ist derzeit nicht zu rechnen“, teilt der Kreis mit.

Laut Kreisgesundheitsamt sind zwei weitere Tote zu beklagen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind: ein 73-jähriger Mann aus Bergheim und eine 86-jährige Frau aus Frechen. Die Zahl der Fälle ist auf nun 753 gesunken. (dv)

Inzidenz von 117 im gesamten Kreisgebiet – ein weiterer Todesfall

Die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Rhein-Erft-Kreis ist heute auf 791 gesunken. Zudem ist ein weiterer Todesfall mit positiver Testung auf COVID-19 gemeldet.  Seit Beginn der Pandemie hat es im Kreis damit insgesamt 123 Todesopfer in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt im gesamten Kreisgebiet 117.

Infiziertenzahl im Rhein-Erft-Kreis steigt wieder leicht an

Nachdem die Zahl der bestätigten Corona-Fälle am Freitag gesunken war, stieg sie am Samstag wieder auf 835 an. Das sind vier Personen mehr als am Vortag. Insgesamt haben sich im Rhein-Erft-Kreis bisher 6746 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Weitere Todesfälle in Kerpen und Brühl

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Rhein-Erft-Kreis ist heute um 12 auf 831 gesunken. Seit Donnerstag um 16 Uhr verzeichnete das Gesundheitsamt 100 Neuinfektionen, demgegenüber stehen 110 Personen, die zwischenzeitlich wieder als genesen gelten.

Der Kreisverwaltung wurden heute leider weitere Todesfälle mit positiver Testung auf COVID-19 gemeldet. Es handelt sich um einen 76-jährigen Mann aus Kerpen und einen 92-jährigen Mann aus Brühl.

Sechs weitere Todesfälle gemeldet

Die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Rhein-Erft-Kreis ist heute um 38 auf 843 angestiegen. Seit gestern um 16:00 Uhr verzeichnete das Gesundheitsamt 93 Neuinfektionen, demgegenüber stehen 49 Personen, die zwischenzeitlich wieder als genesen gelten.

Der Kreisverwaltung wurden heute leider weitere Todesfälle mit positiver Testung auf COVID-19 gemeldet. Es handelt sich um sechs Männer im Alter zwischen 72 und 91 Jahren. Seit Beginn der Pandemie hat es im Kreis damit insgesamt 120 Todesopfer in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben.

84-Jährige aus Frechen verstorben

Das Kreisgesundheitsamt vermeldet den 114. Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion: Eine 84-jährige Frau aus Frechen starb am Dienstag in einem Krankenhaus. Die aktuellen Fallzahlen der Infektionen und der Inzidenzwert sinken derweil im Kreis weiter. (dv)

Inzidenzwert im Kreis sinkt auf 130,9

Der Rückgang bei den Infektionszahlen im Kreis setzt sich fort. Am Dienstag meldete das Kreisgesundheitsamt noch 813 Infizierte, Stand 16 Uhr. Das waren 49 weniger als am Vortag. Auch der Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen auf 100,000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen angibt, sinkt weiter, liegt mit 130,9 aber noch deutlich über der kritischen Marke von 50. In Bedburg, der Stadt mit dem höchsten Inzidenzwert im Kreis, sinkt die Zahl ebenfalls: Sie lag am Montag, bei 329,7 (Vortag: 367,7).

In den vergangenen beiden Tagen meldete der Kreis den Tod von vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Gestorben sind eine 92-Jährige aus Brühl, ein 76-Jähriger aus Pulheim, ein 71-Jähriger aus Kerpen und eine 67-Jährige aus Bergheim. (dv)

Bedburg: Corona-Ausbruch in weiterem Seniorenheim

Nach Angaben von Bürgermeister Sascha Solbach treiben Corona-Ausbrüche in zwei Seniorenheimen die Zahlen in Bedburg stark in die Höhe. Nach dem bereits bekannten Ausbruch im Alloheim in Kirchherten kommen nun noch weitere Fälle im Seniorenheim Erftflora in Bedburg hinzu. Bedburg ist jetzt ein Corona-Hotspot.

Rhein-Erft-Kreis: 940 Menschen an Covid-19 erkrankt

Der Sieben-Tag-Inzidenz liegt im Rhein-Erft-Kreis am Sonntag bei 134,1. Laut Kreisverwaltung sind insgesamt 940 Menschen an Covid-19 erkrankt, das sind drei weniger als am Vortag. Aktuell befinden sich 3593 Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne. Am Samstag waren es 3671.

Rhein-Erft-Kreis: Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 141,9

Die Zahl aktueller Infektionen ist seit gestern gleich geblieben. Nach Angaben der Kreisverwaltung waren am Freitag 943 Menschen an Covid-19 erkrankt, genauso viele wie heute. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 141,9. In Quarantäne befinden sich 3671 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Erft-Kreis. Tags zuvor waren es 4130.

Rhein-Erft-Kreis: Drei weitere Todesfälle im Kreis

Das Kreisgesundheitsamt vermeldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich um einen 62-jährigen Mann aus Wesseling, einen 82-jährigen Mann aus Frechen und eine 72-jährige Frau aus Erftstadt. Alle drei waren mit dem Virus infiziert.

Die Zahl aktueller Infektionen steigt wieder leicht an. Nach Angaben der Kreisverwaltung waren am Freitag 943 Menschen an Covid-19 erkrankt, das sind zwölf mehr als zum selben Zeitpunkt am Vortag. Insgesamt wurden 124 Neuinfektionen gemeldet. Dem stehen 109 Menschen gegenüber, die zwischenzeitlich wieder als genesen gelten. In Quarantäne befinden sich 4130 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Erft-Kreis. Tags zuvor waren es 4373. (dv)

Rhein-Erft-Kreis: Weiterer Todesfall in Wesseling Inzidenz-Wert ist auf 143 gesunken

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist im Rhein-Erft-Kreis auf 106 gestiegen. Am Dienstag ist eine 69-jährige Frau aus Wesseling in einer Bonner Klinik gestorben. Sie war zum Zeitpunkt ihres Todes an Covid-19 erkrankt.

Die Zahl der Fälle ist im Rhein-Erft-Kreis nach Angaben des Gesundheitsamts ebenfalls gestiegen, und zwar leicht auf 931. Der Inzidenzwert wiederum, der die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen benennt, ist auf 143,0 gefallen. In Quarantäne befinden sich 4373 Menschen. Das sind 146 mehr als am Vortag. (dv)

Rhein-Erft-Kreis: Sieben Todesfälle innerhalb eines Tages

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion hat sich im Rhein-Erft-Kreis deutlich erhöht. Das Kreisgesundheitsamt meldet sieben weitere Tote, die mit dem Virus infiziert waren. „Innerhalb eines Tages steigt die Zahl der Verstorbenen mit nachgewiesener Corona-Infektion um sieben an“, sagt Landrat Frank Rock. „Das ist ein trauriger Höchstwert und macht mich tief betroffen.“

Die Zahl der Menschen, die zum Zeitpunkt ihres Todes nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren, steigt damit im Kreis auf 105. Zu den aktuellen Todesfällen zählen ein 83-jähriger Mann aus Bedburg, ein 75-jähriger Mann aus Hürth und eine 94-jährige Frau aus Brühl. „Darüber hinaus wurden heute von einer Kölner Klinik mehrere Personen gemeldet, die teilweise bereits vor einigen Tagen verstarben“, sagte Claudia Barleben von der Pressestelle der Kreisverwaltung. Dabei handele es sich um eine 73-jährige Frau aus Pulheim, einen 57-jährigen Erftstädter, einen 74-jährigen Mann aus Kerpen sowie eine 82-jährige Frau aus Bergheim.

Die Zahl der aktuellen Covid-19-Fälle sinkt derweil kontinuierlich. Inzwischen sind es noch 933 Fälle mit nachgewiesener Infektion. In Quarantäne befanden sich laut Robert Koch-Institut am Mittwochabend 4289 Menschen. Das sind 152 mehr als noch am Dienstag. Der Inzidenzwert zu den Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt derzeit bei 143.

Rhein-Erft-Kreis: Zahl der aktuellen Fälle erstmals seit Wochen unter 1000 gefallen

Erstmals seit dem 3. November gibt es im Rhein-Erft-Kreis weniger als 1000 aktuelle Corona-Fälle. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstagabend (18 Uhr) hervor. Demnach gibt es kreisweit aktuell 990 Corona-Fälle. Am 16. November hatte der Rhein-Erft-Kreis mit 1333 aktuellen Corona-Fällen den Höhepunkt erreicht. Seitdem ist die Kurve kontinuierlich gesunken.

Mit 152,6 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist der Inzidenzwert hingegen leicht gestiegen. Am Vortag lag der Wert noch bei 150,2 und keine der Städte im Kreis war über einem Inzidenzwert von 200. Diese Schwelle hat nun Brühl wieder überschritten. Dort hat es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner laut RKI 213 Infizierte gegeben.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet der Kreis am Dienstag darüber hinaus einen weiteren Todesfall: Ein 91-jähriger Brühler starb in einer Klinik.

Rhein-Erft-Kreis: Inzidenzwert fällt deutlich

Über das Wochenende hat sich die Corona-Lage im Rhein-Erft-Kreis entspannt. Wie das Robert Koch-Institut am Montagabend vermeldet hat, ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Vergleich zum Sonntag um 126 auf 1009 Fälle zurückgegangen (Stand 17 Uhr).

Obwohl zu Beginn einer neuen Woche in der Regel weniger neue Corona-Fälle gemeldet werden, war die Zahl der Neuinfizierten am Montag vor einer Woche noch kreisweit deutlich angestiegen.

Der Rückgang der aktuellen Fälle hat auch Auswirkungen auf den Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis. Dieser ist innerhalb eines Tages von 181,9 auf 150,2 zurückgegangen. Erstmals seit einigen Tagen liegt auch keine der zehn Städte des Kreises über einem Inzidenzwert von 200. Brühl liegt mit 188,1 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen knapp dahinter.

Corona-Kontrollen am Wochenende im Hürth-Park

Am Samstag füllte sich der Hürth-Park nach und nach mit Besuchern. Zahlreiche Menschen waren unterwegs. Während sich die meisten Menschen an die Corona-Vorgaben hielten, war aber immer wieder jemand zu sehen, der die Maske abnahm, um sich eine Zigarette anzuzünden oder zu essen. Eine Hürtherin beschwert sich über das Verhalten der anderen Gäste. Den ganzen Artikel gibt es hier.

Inzidenzahl steigt auf 181,9 – 19 Neuinfektionen seit Samstag

Aktuell sind im Rhein-Erft-Kreis 1135 Menschen am Coronavirus erkrankt. 3614 Personen befinden sich in Quarantäne, das sind 68 mehr als noch am Vortag. Die Inzidenzzahl ist auf 181,9 gestiegen. Neue Todesfälle sind dem Kreis nicht bekannt.

Verschärfte Corona-Regeln in der Wesselinger Innenstadt

In der Wesselinger Innenstadt gelten seit Donnerstag verschärfte Corona-Regeln (lesen Sie hier mehr). Wie die Verwaltung angekündigt hat, müssen Fußgänger ab sofort einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Darüber hinaus schloss die Stadt zwei Einrichtungen.

Ein weiterer Todesfall im Rhein-Erft-Kreis

Am Donnerstag ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Rhein-Erft-Kreis um 20 auf 1239 gestiegen. Es ist ein weiterer Todesfall zu beklagen. Laut Kreisgesundheitsamt ist eine 85-jährige Kerpenerin mit Vorerkrankungen in einer Klinik gestorben. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner) ist auf 182,3 angestiegen.

Zahl der Fälle im Kreis steigt wieder an

Am Mittwoch ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Vergleich zum Dienstag um 39 angestiegen. Es wurden 124 Neuinfektionen registriert. Dem stehen 85 Menschen gegenüber, die wieder als genesen gelten.

In Quarantäne befinden sich gegenwärtig 4234 Menschen, 198 mehr als noch am Vortag. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner) lag am 18. November um 18 Uhr bei 177.

Die Krankenhäuser im Kreis versorgen nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit 81 Patienten in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Davon werden 25 intensivmedizinisch betreut. Für Covid-Patienten gibt es noch 30 freie Betten auf Normalstationen und 16 Betten auf der Intensivstation, davon zwölf mit Beatmungsplatz.

Mehr Genesene als Neuinfektionen im Rhein-Erft-Kreis

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Kreis um 131 gesunken. Zwar wurden 105 Neuinfektionen registriert, dem stehen aber 236 zusätzliche Personen gegenüber, die mittlerweile wieder als genesen gelten. Das vermeldet das Robert Koch-Institut am Dienstagabend.

Während die Fallzahlen kreisweit leicht zurückgegangen sind, steigen die Inzidenzzahlen in einigen Städten des Rhein-Erft-Kreises weiter an. Mit Kerpen (251,9), Wesseling, (236,6), Brühl (208,5) und Bedburg (202,9) übersteigen aktuell vier Städte den Inzidenzwert von 200.

Corona-Fallzahlen in Rhein-Erft steigen deutlich an

Die Corona-Fallzahlen sind zu Wochenbeginn wieder deutlich angestiegen. Insgesamt wurden 435 Neuinfektionen registriert und 320 Personen, die zwischenzeitlich wieder als genesen gelten.

Aktuell sind im Rhein-Erft-Kreis 1.311 Menschen infiziert und damit 114 mehr als noch am Freitag. In Quarantäne befinden sich gegenwärtig 3.714 Personen.

Darüber hinaus gibt es einen weiteren Todesfall in Zusammenhangmit einer Corona-Infektion. Es handelt sich dabei um einen 80-jährigen Mann aus Hürth, der in einem Kreiskrankenhaus verstarb.

Infiziertenzahlen steigen weiterhin an

Auch am Sonntag ist die Zahl der Corona-Infizierten in Rhein-Erft gestiegen. Im Vergleich zum Vortag haben sich 21 weitere Menschen infiziert. Die Zahl der aktuellen Fälle liegt damit bei 1.238. Auch der Inzidenzwert ist im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen: Er liegt am Sonntag bei 157,9.

Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis steigt auch am Wochenende an

Im Vergleich zu Freitag ist die Zahl der aktuellen Fälle um 10 Erkrankte leicht gesunken. Auch die Zahl der Personen in Quarantäne ist seit Freitag um 480 gesunken. Der Inzidenzwert steigt weiter, allerdings nur sehr langsam. Er liegt jetzt bei 149,2. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 ist nicht weiter gestiegen. Damit liegt die Zahl der Todesfälle mit Corona-Bezug weiter bei 95.

Rhein-Erft-Kreis: Gesundheitsamt bestätigt weiteren Todesfall

Nach dem Tod eines 89-jährigen Bergheimers in einem Krankenhaus ist die Zahl der Toten, die mit dem Coronavirus in Verbindungen gebracht werden, im Rhein-Erft-Kreis auf 95 gestiegen. Insgesamt sind damit kreisweit seit Montag neun weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden.

Auf der anderen Seite ist der Inzidenzwert von Donnerstag auf Freitag leicht gesunken und liegt jetzt kreisweit bei 144,3 (Vortag: 147,5). Während in fast allen Städten des Kreises die Inzidenzwerte zurückgehen, hat Wesseling die nächste Marke durchbrochen. Dort ist die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen noch einmal von 247,6 auf 253,1 angestiegen.

170 Lehrer und 1812 Schüler im Kreis aktuell in Quarantäne

Aktuell sind im Rhein-Erft-Kreis 13 Lehrer von öffentlichen Schulen mit dem Coronavirus infiziert, hinzu kommen weitere zehn pädagogische Fachkräfte, etwa Mitarbeiter an Offenen Ganztagsschulen. Das hat die Kreisverwaltung am Donnerstag auf Nachfrage bekanntgegeben. Die Zahl der Schüler, die aktuell kreisweit mit dem Coronavirus infiziert sind, liegt demnach bei 56.

Hinzu kommen zahlreiche Lehrkräfte und Schüler, die sich nach wie vor als Kontaktpersonen in Quarantäne befinden. Insgesamt gilt das für 170 Lehrer und 1812 Schüler im Rhein-Erft-Kreis. Zum Vergleich: Im gesamten Kreis gibt es laut Verwaltung 55.134 Schüler an öffentlichen Schulen.

Laut Kreis geht jedoch lediglich ein Prozent der rückverfolgbaren Infektionen von Schulen aus. Häufigste bekannte Infektionsquellen seien der private Haushalt und Freizeitkontakte.

Wesseling: Fünfter Todesfall in Zusammenhang mit Corona-Infektion

Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises am Mittwoch bekanntgegeben hat, hat es in Wesseling den insgesamt fünften Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. Ein 72-jähriger Mann aus Wesseling verstarb demnach in einer Klinik außerhalb des Kreises. Insgesamt hat es nun kreisweit 94 Todesfälle gegeben.

Nachdem der Inzidenzwert in den vergangenen Tagen kreisweit stetig zurückgegangen war, ist er nun laut Robert Koch-Institut von Dienstag auf Mittwoch wieder leicht auf 147,5 angestiegen. Während mit Erftstadt (94,0) und Pulheim aktuell sogar zwei Städte im Kreis unter einem Wert von 100 liegen, spitzt sich die Situation in Wesseling immer weiter zu. Stand Mittwochabend hat es dort in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 239,4 neue Corona-Infizierte gegeben (Vortag: 220,1).

Rhein-Erft-Kreis: Kita und Realschule wegen Corona-Fällen geschlossen

Die Brühler Kita „Im alten Forsthaus“ bleibt vorerst geschlossen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, musste die städtische Einrichtung an der Kaiserstraße aufgrund der Corona-Infektion einer Erzieherin den Betrieb einstellen.

Da sich die Kindertageseinrichtung im Regelbetrieb befunden habe, sei die Betreuung der Kinder in gewohnter Weise erfolgt, hieß es in der Mitteilung. Somit habe die erkrankte Mitarbeiterin mit einem Großteil der Kinder sowie Mitarbeitenden Kontakt gehabt. Über mögliche weitere Ansteckungen wurde nichts bekannt. Auf Anweisung des Gesundheitsamtes des Rhein-Erft-Kreises bleibt die Kita voraussichtlich bis einschließlich Dienstag, 17. November, geschlossen. Alle Kinder und Mitarbeitenden müssen sich bis dahin in häuslicher Isolation begeben. 

Bis Ende der Woche ist auch die Gottfried-Kinkel-Realschule in Erftstadt-Liblar geschlossen. Der Unterricht findet online statt. Eine Lehrkraft ist positiv auf das Virus getestet worden. 

Zwei weitere Corona-Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis

Die Kreisverwaltung vermeldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 88-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes und ein 50-jähriger Brühler, die beide infiziert waren, starben einer Mitteilung des Kreises zufolge in einem Krankenhaus. Damit steigt die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Corona auf 93.

Landrat Frank Rock konnte am Dienstagmorgen den Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, Brigardegeneral Torsten Gersdorf, im Kreishaus begrüßen. Seit dem 26. Oktober helfen 25 Soldatinnen und Soldaten dem Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung. Möglicherweise werden es noch mehr. Gersdorf ist der erste Ansprechpartner der NRW-Landesregierung für diese Zusammenarbeit.

„Unsere Mitarbeitenden sind seit März im Dauereinsatz und kommen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Gleichzeitig verzeichnen wir mittlerweile mehr als doppelt so viele Corona-Fälle wie zu den Spitzenzeiten im April. Nur dank der Unterstützung durch die Bundeswehr können wir das System der Kontaktpersonenermittlung noch aufrechterhalten“, so Rock.

Fünf weitere Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis

Das Kreisgesundheitsamt meldet fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich dabei um drei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 80 und 91 Jahren, bei denen eine Infektion mit dem Virus zum Zeitpunkt des Todes festgestellt wurde. „Hinter diesen Zahlen verbergen sich Einzelschicksale, die mich mit tiefer Trauer erfüllen“, sagt Landrat Frank Rock. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 91.

Im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Frechen-Königsdorf hat sich die Lage entspannt. Dort hatte es Ende Oktober einen Corona-Ausbruch gegeben. 35 der 107 Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich mit dem Covid-19-Erreger angesteckt. Jetzt gibt es noch elf Infizierte, wie eine Reihentestung am Samstag ergab. „Ich bin erleichtert und zufrieden“, sagte Hausleiter Kristof Klitza. Auch unter den Mitarbeitern habe sich die Lage gebessert: „Dazu liegen mir aber noch keine Zahlen vor.“

Infiziert haben sich allerdings fünf der 18 Ordensschwestern, die in einem Nebengebäude wohnen und sich im Haus um die Seelsorge kümmern. Es handele sich um ältere Frauen. „Dass sie sich angesteckt haben, tut uns wirklich sehr leid“, sagte Klitza. Derzeit seien die Mitarbeiter damit beschäftigt, die genesenen Bewohner aus dem Quarantäne-Bereich auf die Stationen zu verlegen. Es habe im Seniorenzentrum in den vergangenen Wochen einen Todesfall gegeben, bei dem der Arzt eine Covid-19-Infektion festgestellt habe. „Der Bewohner war aber insgesamt in einem schlechten gesundheitlichen Zustand“, sagt Klitza. Ob das Coronavirus die Todesursache war, sei deswegen fraglich.

Rhein-Erft-Kreis: Einige Schulklassen weiterhin in Quarantäne

An der Katholischen Grundschule Schillerschule in Wesseling-Keldenich befindet sich nach Angaben der Stadtverwaltung eine dritte Klasse bis Montag, 16. November, in Quarantäne, da sich ein Schüler angesteckt hat. „Auf den Schulbetrieb für die übrigen Klassen hat dies keinen Einfluss“, sagt Stadtsprecherin Andrea Kanonenberg. Ab Mittwoch, 11. November, soll die Kita St. Josef in Wesseling wieder öffnen, die wegen einer positiv getesteten Mitarbeiterin geschlossen ist.

Unterdessen wird am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hürth wieder unterrichtet. Nach einem Corona-Fall im Lehrerkollegium hatte die Schulleitung Homeschooling beschlossen. Zwei Klassen befinden sich noch in Quarantäne.

An der Don-Bosco-Grundschule stehen nach Angaben der Stadt eine Klasse und eine Lehrerin unter Quarantäne, an der Grundschule im Zentrum eine Klasse und drei Lehrkräfte, an der Martinusschule zwei Klassen, eine Lehrkraft und sechs OGS-Betreuer und an der Wendelinusschule drei Klassen und drei Lehrer. Nach Corona-Fällen bleibt die Awo-Kita am Leitmeritzer Weg bis zum Wochenende geschlossen, die Kita Sterntaler nimmt am morgigen Dienstag, 10. November, wieder den Betrieb auf.

Infektionszahl im Kreisgebiet nur leicht gestiegen

Die aktuelle Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist im Kreisgebiet leicht gestiegen. Binnen 24 Stunden kamen 27 neue Infektionen hinzu. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 162,3. In Quarantäne befinden sich momentan 3.355 Menschen. Das sind 16 weniger als am Vortag.

Zahlen im Rhein-Erft-Kreis stagnieren

Von Freitag auf Samstag ist die Zahl der aktuell Infizierten im Rhein-Erft-Kreis gleich geblieben. Aktuell sind laut Robert Koch-Institut im Kreis 1.103 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Auch der Inzidenzwert stagniert und liegt kreisweit bei 166,6.

Rhein-Erft-Kreis: Zahl der aktuellen Corona-Fälle geht erstmals seit Tagen zurück

Erstmals seit Tagen ist der Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Rhein-Erft-Kreis zurückgegangen. Laut Robert Koch-Institut gab es Freitagabend kreisweit 1103 Fälle – am Vortag hatte das RKI noch 1106 Fälle gemeldet. Gleichzeitig ging auch der Inzidenzwert auf 166,8 zurück (Vortag: 168,1). Das Kreisgesundheitsamt spricht von „ersten Anzeichen für eine Verlangsamung der Virus-Ausbreitung“.

Neben dem kreisweiten Inzidenzwert ist auch die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Frechen zurückgegangen und erstmals wieder auf unter 200 gefallen (198,3). Dafür überschritt Bergheim die 200er-Schwelle (204,5) und auch Wesseling (200,8) und Kerpen (203,9) liegen weiterhin über diesem Wert.

Bergheim: Komplettes Lehrer-Kollegium in Quarantäne

Das Kollegium des Bergheimer Grundschulverbundes Niederaußem-Rheidt-Hüchelhoven, zu dem die Barbaraschule in Niederaußem sowie die Odilia-Weidenfeld-Schule in Rheidt-Hüchelhoven gehören, muss bis einschließlich Montag, 16. November, in Quarantäne. Das gilt ebenso für die Mitarbeiterinnen der Offenen Ganztagsbetreuung.

Wie der städtische Schulverbund auf seiner Homepage schreibt, hatten die Lehrkräfte am vergangenen Montag eine „seit langem geplante, ganztägige pädagogische Fortbildung mit einem externen Referenten“. Am gestrigen Donnerstag hat er der Schule dann mitgeteilt, dass er am Mittwoch „positiv auf Covid-19 getestet wurde“. Um die Kinder zu schützen, beschloss das Gesundheitsamt, die Lehrkräfte und OGS-Mitarbeiterinnen in Quarantäne zu schicken.

Brühl: In der Innenstadt gilt weiterhin eine Maskenpflicht

In Teilen der Innenstadt gilt auch unter freiem Himmel weiterhin die Maskenpflicht. Die Verwaltung wies auf die Verlängerung dieser Maßnahme bis Ende November hin. Vorerst muss auf Steinweg, Markt und dem zur Fußgängerzone gehörenden Abschnitt der Uhlstraße eine Maske getragen werden. Für den Balthasar-Neumann-Platz gilt dies an Markttagen – also dienstags, donnerstags und samstags.

Bei Missachtung der Verordnung droht ein Verwarngeld von 50 Euro. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Die Verordnung ist laut Verwaltung nötig, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auf den besagten Straßen komme es aufgrund des hohen Publikumsverkehrs erfahrungsgemäß zur Unterschreitung des Mindestabstandes.

Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis erstmals seit Tagen leicht rückgängig

Wie das Robert Koch-Institut am Donnerstagabend vermeldet hat, ist der Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis erstmals seit Tagen leicht rückläufig. Lag die Zahl am Mittwoch noch bei 169,6, ist sie im Laufe des Donnerstags leicht auf 168,1 gesunken (Stand: 18.30 Uhr). Dennoch meldete der Kreis auch am Donnerstag 48 Neuinfizierte. Damit ist die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen auf 1106 angestiegen. 3548 Personen befinden sich darüber hinaus kreisweit aktuell in Quarantäne.

Einen leichten Rückgang hat es auch in Frechen gegeben. Zwar liegt der Inzidenzwert dort immer noch bei mehr als 200, am Donnerstag vermeldete das RKI aber nur noch 219,3 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Während die Zahl in Wesseling wieder knapp unter 200 fiel (192,6), stieg sie in Kerpen auf 205,4 und in Bergheim auf 194,8 an.

Zwei Städte überschreiten Inzidenzwert von 200, Kerpen kurz davor

Nachdem Frechen bereits vor Tagen den Inzidenzwert von 200 überschritten hatte, vermeldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochabend nun auch für eine weitere Stadt im Rhein-Erft-Kreis einen Inzidenzwert von über 200. In Wesseling haben sich Stand Mittwochabend 200,8 Personen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert. Auch Kerpen steht kurz davor, diese Schwelle zu überschreiten: Aktuell liegt der Inzidenzwert dort bei 199,4.

Kreisweit ist der Inzidenzwert laut RKI im Vergleich zum Dienstag noch einmal anstiegen und liegt nun bei 169,6. Im Vergleich zum Vortag wurden am Mittwoch 60 Neuinfektionen gemeldet. Erstmals seit Beginn der Woche meldete das Kreisgesundheitsamt jedoch keinen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19.

Rhein-Erft-Kreis: Inzidenzwert jetzt in allen Städten bei über 100

Auch von Montag auf Dienstag ist die Zahl der Infizierten im Rhein-Erft-Kreis erneut stark angestiegen. Aktuell sind laut Robert Koch-Institut im Kreis 998 Personen mit dem Coronavirus infiziert – das ist ein Anstieg von 94 im Vergleich zum Vortag. Auch der Inzidenzwert ist erneut angestiegen und liegt nun kreisweit bei 165,1 (Vortag: 155,1).

Darüber hinaus haben nun alle Städte des Rhein-Erft-Kreises die Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Am dramatischsten ist die Lage weiterhin in Frechen, wo der Inzidenzwert seit Tagen über 200 liegt (aktuell 226,9).

Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Dienstagnachmittag außerdem einen weiteren Todesfall gemeldet. Demnach verstarb bereits am Wochenende ein 77-jähriger Mann aus Erftstadt mit Covid-19-Erkrankung in einem Krankenhaus.

Inzidenzzahl im Rhein-Erft-Kreis steigt stark an – weitere Todesfälle

Die Corona-Inzidenzzahl ist im Rhein-Erft-Kreis von Sonntag auf Montag noch einmal stark angestiegen. Im Vergleich zum Sonntag stieg der Wert laut Robert Koch-Institut von 127,5 auf 155,1 an (Stand Montagabend). Insgesamt gibt es aktuell kreisweit 904 Fälle. Seit der letzten offiziellen Meldung des Kreisgesundheitsamts vom vergangenen Freitag wurden kreisweit 429 neue Infizierte gemeldet.

Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt am Montag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Bei den Verstorbenen handelt es sich laut Kreis um einen 90-jährigen Mann aus Frechen sowie einen 75-jährigen Mann aus Bergheim, die beide in einem Krankenhaus verstarben. Insgesamt wurden damit jetzt seit Beginn der Pandemie 85 Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis gemeldet.

Kurz zuvor war am Montag bekannt geworden, dass es im Sana-Krankenhaus in Hürth 19 positive Corona-Fälle gegeben hat. Darüber hinaus mussten im Rhein-Erft-Kreis zwei Gymnasien vorübergehend schließen.

Keine weiteren Infizierten in Frechener Altenzentrum

Die Corona-Lage im Königsdorfer Altenzentrum St. Elisabeth hat sich nicht weiter zugespitzt. „Es gibt Hoffnung auf eine Entspannung“, sagte Hausleiter Kristof Klitza.

Am Samstag waren alle Mitarbeiter und Hausbewohner getestet worden. Die Anzahl der Infizierten sei gesunken, so Klitza. Derzeit sind 27 Bewohner und 15 Mitarbeiter infiziert. Damit sich das Virus nicht weiter verbreitet, hat die Kreisverwaltung eine Quarantäne für alle Mitarbeiter verfügt. Sie dürfen nur noch von zu Hause auf direktem Weg zur Arbeit fahren. Es gibt nur wenige Ausnahmen, beispielsweise um Kinder in der Kita abzuholen.

Einen Corona-Fall im Kollegium des Gymnasiums Lechenich vermeldet die Stadt Erftstadt. In der Schule findet am heutigen Montag kein Präsenzunterricht statt.

Illegale Partys in der Halloween-Nacht aufgelöst

Mehrere illegale Partys hat die Polizei im Rhein-Erft-Kreis in der Halloween-Nacht von Samstag auf Sonntag aufgelöst. In der Nähe von Frechen-Königsdorf tanzten etwa 40 Personen bei einer professionell aufgezogenen Rave-Party in einer Unterführung der Kohlebahn. Darauf waren die Beamten in den frühen Morgenstunden aufmerksam geworden. Eine Nebelmaschine, ein Stromaggregat und ein DJ-Pult waren dort aufbaut. Laut Polizei gaben sich zwei der Teilnehmer als Veranstalter zu erkennen.

Sie sehen sich nun mit einer Anzeige konfrontiert, ebenso wie der Betreiber einer Gaststätte in Bergheim. Er hatte gegen die Sperrstunde für gastronomische Betriebe von 23 bis 6 Uhr verstoßen und auch gegen das Verbot, in dieser Zeit Alkohol zu verkaufen. In der Gaststätte traf die Polizei 25 Personen an.

Zahl der Infektionen geht leicht zurück – Frechen mit 230er-Inzidenz

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist am Samstag leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden 742 Fälle im Kreis registriert, 53 weniger als am Vortag. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat Frechen mit einem Wert von 230,7. Dahinter folgen Kerpen (131,9), Brühl (120,1) und Hürth (115,5). Die Inzidenz im Kreis liegt bei 119.

Pulheim: Kammeroper reagiert auf Lockdown

Die Kammeroper in Pulheim reagiert auf den angekündigten Lockdown. Sie verlegt die für Sonntag, 8. November, 16 und 19 Uhr, geplanten Vorstellungen „Die Comedian Harmonists“ vor auf kommenden Sonntag, 1. November, 15 und 18 Uhr. Die erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit und gelten als Eintrittskarte entsprechend für den neuen Termin, teilt die Intendanz des Privattheaters mit.

Inzidenzwert steigt auf 119,6

Bis zum heutigen Donnerstag, 16 Uhr, wurden der Kreisverwaltung weitere 90 Neuinfektionen gemeldet. Nach Abzug von 55 Personen, die mittlerweile wieder als genesen gelten, steigt die Gesamtzahl der Infizierten damit um 35 auf 674.

Der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner für den Rhein-Erft-Kreis beträgt 119,6 (Vortag 114,7).

Warn-App führt zu verstärkten Anfragen im Kreis

Auch im Rhein-Erft-Kreis werden die Menschen, die auf ihrem Handy die Corona-Warn-App installiert haben, mehr und mehr mit möglichen Risiko-Begegnungen konfrontiert. Die steigenden Infektionszahlen führen zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, mit Corona-Erkrankten Kontakt zu haben, so dass auch die App häufiger anschlägt.

Auch das Kreisgesundheitsamt konnte diese Entwicklung zuletzt gut beobachten. Laut Gesundheitsamt steigt die Zahl der Personen, die sich bei der Behörde melden, weil sie durch die Warn-App auf Risikobegegnungen aufmerksam gemacht wurden. Vor einem Monat haben demnach pro Tag nur ganz wenige Menschen deswegen angerufen – seit einigen Tagen seien die Zahlen aber im zweistelligen Bereich.

Frechen: Vier weitere Mitarbeiter in Frechener Seniorenzentrum infiziert

Vier weitere Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Königsdorf haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Damit sind nun 26 der insgesamt 110 Beschäftigten mit dem Covid-19-Erreger infiziert. „Wenn noch mehr Mitarbeiter ausfallen, wird es mit eng“, fürchtet Hausleiter Kristof Klitza. Derzeit versuche man auf Hochtouren, zusätzliche Mitarbeiter über Personaldienstleister zu bekommen. „Wir sind dankbar für jede Hilfe“, sagt Klitza. Wer das Seniorenzentrum unterstützen möchte, kann sich unter 02234/966210 melden.

In dem Seniorenzentrum war es Anfang der Woche zu einem großen Corona-Ausbruch gekommen. 35 der 107 Bewohner sind positiv getestet worden. Neue Infektionsfälle unter den älteren Menschen gab es am Mittwoch nicht. „Trotzdem ist die Situation brenzlig, wir sind noch nicht über den Berg“, betont Klitza. Schnelltests werden täglich durchgeführt, am Samstag erfolgt eine weitere umfangreiche Testung aller Bewohner und Mitarbeiter. (rtz)

Hürth: Maskenpflicht im Hürth-Park

Im Einkaufszentrum Hürth-Park sowie auf dem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof müssen ab Mittwoch, 28. Oktober, Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Das hat der Rhein-Erft-Kreis angeordnet. Die Allgemeinverfügung gilt nach Angaben der Stadtverwaltung zunächst bis einschließlich Sonntag, 31. Oktober, womöglich werde sie danach verlängert.

Masken müssen im gesamten Bereich des Einkaufszentrums zwischen Thesesienhöhe, Thetforder Straße und Spijkenisser Straße einschließlich der Zuwege und Parkflächen getragen werden, und zwar täglich zwischen 8.30 und 21.30 Uhr. Die Maskenpflicht gilt auf dem Gertrudenhof zwischen Lortzingstraße, Horbeller Straße und Efferener Straße werktags von 7.30 bis 20 Uhr, am Sonntag von 10.30 bis 17 Uhr. (aen)

Brühl: Martinsmarkt und Weihnachtsmarkt endgültig abgesagt

Lange hatten die Organisatoren und die Verantwortlichen des Ordnungsamts gegrübelt, wie der für Anfang November vorgesehenen Martinsmarkt und der Weihnachtsmarkt in der Brühler Innenstadt trotz der Corona-Pandemie ausgerichtet werden kann. Am Dienstagvormittag fiel dann aber eine Entscheidung: Beide Veranstaltungen wird es in diesem Jahr nicht geben. „Dieser Entschluss ist uns sehr schwer gefallen“, sagt Frank Pohl, der Vizechef der ausrichtenden Interessenvertretung der Brühler Einzelhändler Wepag.

Gesundheitsschutz geht vor

In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen habe man letztlich keine Alternative zu dieser Entscheidung gesehen. „Der Schutz der Gesundheit von Besuchern und Händlern muss absolute Priorität haben, und diesen Schutz hätten wir nicht gewährleisten können“, so Pohl.

Damit ist das Mitte September verkündete Konzept vom Tisch, alle Märkte ohne Verzehrbuden stattfinden zu lassen und den Weihnachtsmarkt von rund einem Monat auf drei Tage zu verkürzen. „Wir wären wohl einer der wenigen Weihnachtsmärkte in der Region gewesen. Das hätte möglicherweise zu einem starken Besucherandrang geführt und uns vor noch größere Herausforderungen bei der Regulierung des Zustroms gestellt“, glaubt Pohl. Auch die Experten der Verwaltung hätten die Situation nicht anders bewertet. Noch am Wochenende hatte die Wepag den Hubertusmarkt durchgeführt. Getränke und Speisen gab es dabei allerdings nicht und beim Bummel entlang der Stände ging es nur in eine Richtung. „Es hat unter dem Strich gut funktioniert. Aber das durchwachsene Wetter hat vermutlich auch einige Leute von einem Kommen abgehalten“, so der stellvertretende Wepag-Vorsitzende.

Der Weihnachtsmarkt in Brühl entwickelte sich seit der Premiere 1981 zu einem der beliebtesten und größten der Region. Rund 50 Händler bauten im vergangenen Jahr ihre Stände auf. In diesem Jahr wird den Menschen in Brühl und Umgebung nun die Gelegenheit zu einem Bummel im Lichterglanz und einem Becher Glühwein in geselliger Runde fehlen. Noch bitterer ist die Absage aber für die Händler und die Geschäftsleute der Innenstadt. „Der Weihnachtsmarkt war immer ein Zugpferd für Besucher“, sagt Pohl. Zudem ist den beiden während des Martins- und Weihnachtsmarktes geplanten verkaufsoffenen Sonntagen die gesetzliche Grundlage entzogen. Denn diese sind nur bei zeitgleichen publikumsträchtigen Veranstaltungen zulässig. „Es wird dieses Jahr also keine verkaufsoffenen Sonntage mehr geben“, erklärt Pohl. Für die ohnehin mit großen Einbußen konfrontierten Einzelhändler sei das ein weiterer Rückschlag.





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