Corona in Rhein-Sieg: Kreis erhält weniger Impfstoff als erwartet




Rhein-Sieg-Kreis –

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen.

Rhein-Sieg

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Bonn

Der Kreis stellt Informationen zum Corona-Virus hier zur Verfügung.

Über die Lage in Bonn informiert die Stadt hier. 

Eine Übersicht zu den Entwicklungen der Pandemie auf Landesebene finden Sie hier.

Die wichtigsten Informationen zu Corona in Deutschland und weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Dienstag, 29. Dezember: Kreis erhält weniger Impfstoff als erwartet

18:04 Uhr: Direkt nach dem Start kommt der Impfprozess ins Stocken. Wie auch andernorts hakt es im Rhein-Sieg-Kreis am Impfstoff-Nachschub. Geplant war, dass die mobilen Corona-Impfteams diese Woche in 13 Alten- und Pflegeheimen loslegen. Für Dienstag und für Donnerstag waren dafür jeweils 2150 Impfdosen angefordert. Stattdessen werden nur 600 geliefert. Hier gibt es die Hintergründe zum Impf-Engpass.

Sonntag, 27. Dezember: Impfstart im Kreis – Inzidenzzahl liegt bei 159,3

„Nä, et hätt mir nit wieh jedonn“, sagt Maria-Luise Schnettker nach ihrer Impfung. Die 85-Jährige Kölnerin aus einem Troisdorfer Altersheim gehörte zu den ersten Menschen, die am Sonntag gegen Covid 19 geimpft wurden. Hier gibt es die ganze Geschichte zu lesen.

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet am 27. Dezember um 0 Uhr für den Rhein-Sieg-Kreis eine Inzidenzzahl von 159,3. Im Vergleich zum 23. Dezember sind 373 Neuinfektionen dazu gekommen, damit summiert sich die Zahl der bislang gemeldeten Fälle auf 11 463, wie der Kreis mitteilt. Die meisten Positivtestungen gibt es mit 2157 in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen, das entspricht 19 Prozent. Es sind knapp drei Prozent mehr Frauen als Männer betroffen. Weitere sechs Menschen sind, so der Kreis, an oder mit Covid 19 gestorben. Insgesamt sind es im Kreisgebiet jetzt 177 Tote, die Zahl der aktuellen Fälle wird mit 1048 angegeben.

Samstag, 26. Dezember: Inzidenzwert in Bonn erstmals seit 12 Tagen wieder unter 200

Die 7-Tage-Inzidenz für Bonn ist nach Angaben der Stadt erstmals seit 12 Tagen auf unter 200 gesunken. Sie liegt am Samstag, den 26. Dezember bei 199,4. Am 14. Dezember lag der Wert zuletzt unter 200 und ist seitdem deutlich über der Marke von 200 geblieben.

Montag, 21. Dezember: 7-Tage-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt bei 189

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 10.762 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden, von denen mitterweile wieder 9.507 genesen sind. 162 Personen sind an und mit einer Infektion gestorben. Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt bei 189. Aktuell sind 1.093 porstive getestete Fälle bekannt. 5.048 Menschen aus dem Kreis befinden sich aktuell in angeordneter Quarantäne.

Freitag, 18. Dezember: Beueler Weiberfastnacht abgesagt

14.10 Uhr: Die traditionelle Beueler Weiberfastnacht in Bonn mit Umzug, Erstürmung des Rathauses und Party ist für den kommenden Februar abgesagt worden. Der Lockdown und der hohe Corona-Inzidenzwert für Bonn machten dies unumgänglich, teilte die Stadt am Freitag mit. „Niemand soll im Zusammenhang mit einer karnevalistischen Veranstaltung dem Risiko einer Infektion oder einer Quarantäne ausgesetzt werden“, sagte Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne). „Ich bin sehr traurig über diese Entwicklung, aber die Gesundheit unserer Bürger*innen hat absolute Priorität.“ Stattdessen werde die Wäscherprinzessin das Rathaus im Stadtteil Beuel am 11. Februar ohne Publikum einnehmen.

Inzidenzwert im Kreis leicht gesunken

13.10 Uhr: Der 7-Tage-Inzidenzwert ist im Rhein-Sieg-Kreis leicht gesunken auf einen aktuellen Wert von 178,6. Außerdem meldete das RKI 142 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreisgebiet. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 10.344 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle beläuft sich aktuell auf 157.

Donnerstag, 17. Dezember: Sieben-Tage-Inzidenz nähert sich 200er-Marke

14.29 Uhr: Im Rhein-Sieg-Kreis nähert sich die Sieben-Tage-Inzidenz der 200er Marke. Am Donnerstag betrug sie nach den Daten des Landeszentrums Gesundheit 194,3. Das bedeutet einen sprunghaften Anstieg um 20,8 Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der registrierten Coronavirusinfektionen im Kreisgebiet nahm demzufolge um 201 auf 9849 zu. Von Mittwoch auf Donnerstag kam kein weiterer Todesfall hinzu. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt damit bei 138; nach der Statistik des Kreises sind es hingegen bereits 139 Todesfälle.

Auch in Bonn nimmt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter zu. Sie liegt jetzt 222,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern. In der Bundesstadt ist auch ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Dort liegt die Gesamtzahl der Covid-19-Todesopfer jetzt bei 53.

Mittwoch, 16. Dezember: Deutlicher Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis und in der Bundesstadt

12.32 Uhr: Sowohl in Bonn als auch im Rhein-Sieg-Kreis steigt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter deutlich an. Sie liegt nun bei fast 217 in Bonn und bei 173,3 im Kreisgebiet. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Werte unterhalb von 50 pro 100.000 gelten als tolerabel. 

Im Rhein-Sieg-Kreis sind binnen 24 Stunden sechs weiter Menschen an den Folgen der Covid-19-Lungenkrankheit gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Rhein-Sieg-Kreis beträgt nun 138, in Bonn sind es 52.

Dienstag, 15. Dezember: Infektionszahlen in Bonn steigen steil an

14.35 Uhr: Bei der Corona-Pressekonferenz am Dienstag erhob Landrat Sebastian Schuster schwere Vorwürfe gegen Mitgliedern der Evangeliumschristen-Gemeinde. „Das ist es, was uns in den Lockdown geführt hat“, so Schuster. So seien Menschen mit Symptomen beispielsweise zur Kirche gegangen und Kontaktpersonen haben sich nicht testen lassen.

11.58 Uhr: In Bonn steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen weiter steil an. Von Montag auf Dienstag nahm sie um 105 Personen auf 5548 zu. Nach Angaben des städtischen Gesundheitsamtes liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen nun bei 751, das sind 30 mehr als am Vortag.

Den Angaben zufolge liegen 42 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen der Bonner Krankenhäuser, 31 davon müssen beatmet werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg in Bonn auf fast 208,8 Infizierte auf 100.000 Einwohner. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 154,6 gelegen.

Montag, 14. Dezember: Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis jetzt bei 176,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Infektionen im Rhein-Sieg-Kreis ist über das Wochenende steil angestiegen. Sie stieg von 128,2 Infizierten auf 100.000 Einwohner am Freitag auf 173,3 Infizierte pro 100.000 Einwohner am Montag.

Noch höher liegt sie in Bonn. Dort gab das städtische Gesundheitsamt am Montag einen Wert von fast 197,9 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an.

Die Gesamtzahl der Infizierten stieg um 169 auf 9736. Aktuell infiziert sind 1111 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis. Das sind 82 weniger als am Sonntag. 

Freitag, 11. Dezember: Viele Todesfälle in Alten- und Pflegeeinrichtungen

In der Corona-Pandemie verlagert sich das Infektionsgeschehen im Rhein-Sieg-Kreis immer weiter in die Alten- und Pflegeeinrichtungen. Nach Angaben von Landrat Sebastian Schuster gibt es kreisweit zurzeit 40 betroffene Einrichtungen, in denen 531 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit lebt zurzeit knapp die Hälfte – 47 Prozent – der aktuell Infizierten in einer solchen Einrichtung.

Mittwoch, 9. Dezember: Zwölf Tote innerhalb eines Tages – Landrat fordert weiteres Impfzentrum

Innerhalb eines Tages sind im Kreis weitere zwölf Menschen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Insgesamt sind damit 125 Menschen an und mit dem Virus gestorben. Das teilte der Kreis mit. Die Zahl der Infizierten stieg innerhalb von 24 Stunden um 172. Derzeit befinden sich 5227 Personen in häuslicher Quarantäne.

Der Vorstand des Landkreistages Nordrhein-Westfalen hat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, die Forderung von Landrat Sebastian Schuster zu unterstützen. Das Gremium hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann darauf hingewiesen, dass in großen Flächenkreisen weitere Standorte für Impfzentren ausgewiesen und vom Land refinanziert werden sollten.

Schuster steht im engen Kontakt mit dem Gesundheitsministerium. „Ich werde nicht müde, darauf hinzuwirken, dass wir bei uns im Rhein-Sieg-Kreis die Möglichkeit bekommen, ein weiteres Impfzentrum einzurichten“, sagte er. Über den Beschluss des Landkreistages freute er sich. Das Land müsse dringend den regionalen Unterschieden Rechnung tragen. 

Donnerstag, 3. Dezember: 169 weitere bestätigte Infektionen im Kreisgebiet

Das Robert-Koch-Institut hat für den Rhein-Sieg-Kreis binnen 24 Stunden 169 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Aktuell sind somit 1.076 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis erkrankt, während 7.097 der insgesamt 8.274 seit Pandemiebeginn Infizierten wieder genesen sind (+ 49 seit dem Vortag).

Der Inzidenzwert im Kreis ist laut des RKI leicht gesunken auf 136 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Mittwoch, 2. Dezember: Bundeswehr hilft länger – Soldatinnen und Soldaten unterstützen die Kreisverwaltung über den Jahreswechsel bei der Kontaktnachverfolgung

Soldaten  unterstützen das Kreisgesundheitsamt auch über die Weihnachtsfeiertage hinaus bei der Verfolgung der Kontakte von Corona-Infizierten. Das hat Landrat Sebastian Schuster angekündigt. Die Bundeswehr komme einer entsprechenden Bitte des Kreises nach und werde ihre Arbeit im Siegburger Kreishaus mit 30 Kräften bis zum 8. Januar fortsetzen, erläuterte Schuster am Dienstag bei der Sitzung des Kreistags.

Möglich sei die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes, weil der Kreis zugesagt habe, dass auch die Beschäftigten der Kreisverwaltung bei der Kontaktverfolgung keine völlige Feiertagspause einlegten. Das Gesundheitsamt des Kreises werde über Weihnachten und den Jahreswechsel zwar nicht pausenlos arbeiten. „Einen Teillockdown der Kreisverwaltung wird es aber nicht geben“, betonte  Schuster.

Auch die Abteilungen der Behörde, die nicht mit den Folgen der  Corona-Pandemie beschäftigt sind, werden nach Angaben Schusters zwischen den Jahren geöffnet bleiben. Es sei ungerecht, den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und der Fachstelle Covid 19 Arbeit über den Jahreswechsel zuzumuten, andere Ämter davon aber auszunehmen.

Dies sei auch als Serviceangebot der Kreisverwaltung zu verstehen. „Viele Bürger wollen ja auch Behördengänge, die zuletzt liegengeblieben sind, in den Ferien erledigen, etwa bei der Zulassungsstelle oder beim Sozialamt.“

Dienstag, 1. Dezember: Altenheime stärker betroffen – Impfzentrum zieht in Aklepios Kinderklinik

In der Kreisstadt macht sich die Corona-Pandemie verstärkt in Altenheimen bemerkbar. Die städtische Pressestelle berichtet von insgesamt 41 positiv getesteten Senioren in den beiden Heimen der Alexianer im Kaldauer Feld, in denen sich 27 Bewohner ansteckten, und 14 im städtischen Seniorenheim an der Heinrichstraße, wo 14 Infektionen gemeldet wurden.

Das sind fast ein Drittel der 125 für Siegburg gemeldeten Fälle. Pressesprecher Jan Gerull geht davon aus, dass auch Mitarbeiter betroffen sind. Zusätzliche Klarheit sollen im Laufe der Woche weitere Tests bringen. An der Heinrichstraße wurde eine „Zimmer-Quarantäne“ angeordnet.

Impfzentrum Rhein-Sieg gegen Corona-Pandemie zieht in Asklepios Klinik

Das Impfzentrum Rhein-Sieg kommt in die Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin. Dort stehen nach dem Wegzug der Kinderherzklinik ausreichen Räume frei. Zunächst soll eine Etage mit rund 600 Quadratmetern genutzt werden, auf der vier Impfstraßen bzw. Impfbereiche eingerichtet werden.

Perspektivisch kann eine zweite Etage dazu gemietet werden, so dass theoretisch acht bis neun Impfstraßen möglich sind. Das Impfzentrum wird vom übrigen Klinikbetrieb nach Angaben von Asklepios völlig getrennt sein.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die Pläne und die Umsetzung des Impfzentrums Rhein-Sieg.

Montag, 30. November: Formale Fehler für Regelung in den Schulen

Die allgemeine Maskenpflicht an Schulen in der Stadt ist rechtlich  nicht wirksam. Das hat die Bezirksregierung Bürgermeister Max Leitterstorf (CDU) in einem Schreiben vom 26. November 2020, das der Redaktion vorliegt, mitgeteilt. Ein Bürger hatte sich darüber bei der Kommunal- wie auch bei der Schulaufsicht beklagt. Der Krisenstab der Stadt hätte „grobe handwerkliche juristische Fehler gemacht“, so ein Mitarbeiter aus der Verwaltung.

Die Bezirksregierung weist darauf hin, dass ihr solche Anordnungen  „mindestens zwei Werktage vor Inkrafttreten“ vorzulegen sind.  Dies sei nicht geschehen. Auch die Problematik  des „Mindestabstandes beim Singen sowie der Nutzung von Blasinstrumenten“  sei keine taugliche  Rechtsgrundlage  für die Allgemeinverfügung. Diese frühere  Verordnung sei schon längst außer Kraft gewesen.  Auch deshalb sei diese Verordnung „schon formell als fehlerhaft“ anzusehen.

Die Stadt ist nun bemüht „diesen Formfehler zu heilen“, formulierte  Beigeordneter Ali Dogan auf Anfrage der Redaktion. Seit der letzten Woche befinde sich die Stadt   mit dem Rhein-Sieg-Kreis und mit der Bezirksregierung diesbezüglich im Austausch. Wenn eine Heilung nicht mehr möglich sei, würde die Allgemeinverfügung außer Kraft gesetzt und eine sinngleiche  Formulierung der Bezirksregierung vorgelegt. Diese würde dann, wenn eine Zustimmung vorliege, bekannt und damit gültig gemacht. Die Regelungen würden auch in diesem Falle bis zu den Weihnachtsferien gelten.

Donnerstag, 26. November: 110 Quarantänefälle an Schulen

Unter 4500 Schülerinnen und Schülern in der Kreisstadt waren mit Stand Dienstag acht positiv getestete Coronafälle. Das geht aus einer Abfrage der städtischen Pressestelle beim Schulamt hervor. 102 Lernende, sechs Lehrende und zwei OGS-Kräfte waren Stand Dienstag in häuslicher Quarantäne.

Montag, 23. November: Inzidenzahl steigt auf 169 – Aktuell 1036 Fälle

Aktuell sind im Rhein-Sieg-Kreis 1036 Menschen am Coronavirus erkrankt. 5582 Personen befinden sich in Quarantäne. Ingesamt sind mittlerweile 7089 Personen am Coronavirus erkrankt, davon sind 5973 wieder genesen. Die Inzidenzzahl ist auf 169 gestiegen. Neue Todesfälle sind dem Kreis nicht bekannt. Im Stadtgebiet Bonn sind aktuell 516 Menschen infiziert. In den letzten sieben Tagen sind 462 neuinfektionen dazugekommen, wodurch eine Inzidenz von 140 entsteht.

Dienstag, 17. November: Seniorenheime in Siegburg und Eitorf betroffen

13.59 Uhr: Nach dem großflächigen Ausbruch von Corona-Infektionen in der Belegschaft des Eitorfer Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen gibt es im Rhein-Sieg-Kreis zwei weitere Infektions-Hotspots: Wie Landrat Sebastian Schuster am Mittag bestätigte, sind zwei Seniorenheime von größeren Ausbruchsgeschehen betroffen: Das Sankt Antonius Haus in Siegburg und das Haus am Eipbach in Eitorf. In der Siegburger Einrichtung gibt es – Stand Dienstagmittag – 46 Personen, bei denen eine Infektion mit SARS CoV2 nachgewiesen wurde: 34 Heimbewohner und zwölf Pflegekräfte. Im Eitorfer Altenheim sind 38 Personen infiziert: 25 Senioren, von denen mittlerweile drei stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, und 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Mittwoch, 11. November: ZF schließt vorübergehend

Der Autozulieferer ZF schließt sein Stoßdämpferwerk in Eitorf in Nordrhein-Westfalen vorübergehend wegen eines Corona-Ausbruchs. In dem Werk seien bisher 91 von knapp 700 Beschäftigten positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwochmorgen auf Anfrage. Daher solle das Werk nun von Donnerstag bis Sonntag dichtgemacht werden. Geplant sei, in der Zwischenzeit alle Mitarbeiter auf Corona testen zu lassen. 

Montag, 9. November: 91 Fälle bei Automobilzulieferer ZF

Eitorf. 91 positiv auf das Corona-Virus getestete Mitarbeiter gab es am gestrigen Montag beim Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen, wie Pressesprecherin Jeannine Rapp auf Anfrage mitteilte. Das sei der Stand vom Mittag, einige Ergebnisse stünden aber noch aus. Bei dem großflächigen Test am Freitag sei „ein Großteil der 700 Mitarbeiter getestet worden, der ein oder andere kommt noch dazu“, so Rapp. Die Produktion der Dämpfungsmodule am Standort könne derzeit weiterlaufen. Ein Krisenstab aus Standortleiter Ralf Hunke, Vertretern des Gesundheitsamtes und Bürgermeister Rainer Viehof sei am Montag zusammengekommen.
Positiv getestete Mitarbeiter gibt es auch beim Nachbarn Weco: Laut Pressesprecher Oliver Gerstmeier sind es vier Fälle, 200 Mitarbeiter hat der Feuerwerkshersteller in Eitorf. (seb)  

Montag, 9. November: Ratssitzung in Eitorf abgesagt

Einigkeit herrscht nicht oft bei den Ratsfraktionen Eitorf. In diesem Fall aber schon: Das Theater am Park, in dem für Montagabend die konstituierende Sitzung des Gemeinderats angesetzt war, sei in der jetzigen, verschärften Corona-Situation in der Sieggemeinde völlig ungeeignet dafür. Die Gemeindeverwaltung sah das anders und wollte die Sitzung zunächst gegen den Widerstand der Ratsmitglieder durchführen.

Noch am Vormittag hatte Klaus Wahl von der Gemeindeverwaltung auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt, der Ort und die Sitzverteilung für die insgesamt 36 Ratsmitglieder seien „rechtskonform“. Am Freitag, als 41 Mitarbeiter des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen in Eitorf positiv auf SARS CoV 2-Virus getestet wurden, hatte er einen Sitzplan an die Fraktionen geschickt.

(Siehe auch Kommentar_ Überfällige Entscheidung)

Freitag, 6. November: Corona Ausbruch bei Eitorfer Automobilzulieferer

In der Region ist zum zweiten Mal ein Wirtschaftsunternehmen von einem großflächigen Corona-Ausbruch betroffen. Wie Landrat Sebastian Schuster am Mittag berichtete, wurden beim Eitorfer Automobilzulieferer ZF bislang 41 Beschäftigte positiv auf SARS CoV2 getestet.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Friedrichshafen, beschäftigt an der Sieg rund 700 Menschen. Ob inzwischen alle von ihnen getestet wurden, konnte der Rhein-Sieg-Kreis nichtsagen. Nach dem Bekanntwerden erster Infektionen in der ZF-Belegschaft hatte der Malteser Hilfsdienst am Donnerstag am Eitorfer Firmenstandort ein mobiles Testzentrum aufgebaut.

Die Zahl der aktuell in den 19 Städten und Gemeinden des Kreises positiv Getesteten stieg bis zum Freitagmittag auf 1152. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen stieg um vier auf jetzt 67. 4504 Personen sind aufgrund einer entsprechenden Ordnungsverfügung zurzeit in häuslicher Quarantäne.

Mittwoch, 4. November: Inzidenzwert steigt weiter an

Der Inzidenzwert im Kreis steigt weiter an. Am Dienstag lag er bei 151,5 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Rückläufig ist dagegen die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Der Kreis meldet 75 neue Fälle, damit sind seit Beginn der Pandemie 4431 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. Bei den Genesenen gab es ein Plus von 114, damit erhöhte sich dieser Wert auf 3411. Insgesamt gibt es in den 19 Kommunen 959 aktuelle Fälle. In nahezu allen Städten und Gemeinden sind die Zahlen rückläufig. Lediglich in Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid und Siegburg gibt es leichte Steigerungen zu verzeichnen.

Montag, 2. November: Inzidenzwert steigt erneut an

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 4.356 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Der Wert für die 7-Tages-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt bei 133,3.

Samstag, 31. Oktober: Inzidenzwert leicht gesunken

Der Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage ist leicht gesunken. Der Wert für den Rhein-Sieg-Kreis liegt mit Stand von Samstag, 31. Oktober bei 99,2.

Die Sieben-Tage-Inzidenz oder Inzidenzzahl gibt an, wie viele Menschen sich auf 100.000 Einwohner gerechnet in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennzahl zur Bestimmung des Infektionsgeschehens.

Freitag, 30. Oktober: Der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 116,5

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 4.004 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Der Wert für die Sieben-Tages-Inzidenz für den Kreis liegt bei 116,5.

Bei der Zahl der verstorbenen Personen gibt es im Vergleich zu den Zahlen von Mittwoch, 28. Oktober eine Unplausiblität. Grund dafür ist ein Übertragungsfehler seitens des Landrats des Rhein-Sieg-Kreises nach einem Systemupdate.

Donnerstag, 29. Oktober: Hohe Infektionszahl in Ruppichteroth – Private Feier wurde zum Hotspot

Eine private Feier in Winterscheid ist Ursache für einen starken Anstieg der Infiziertenzahlen in Ruppichteroth in dieser Woche. 23 Infizierte gibt es aktuell – ein hoher Wert angesichts der Einwohnerzahl von rund 10.000 Menschen. Wie Bürgermeister Mario Loskill mitteilte, sei die Infektion von der Feier aus in den Löschzug des Ortsteils getragen worden, mehrere Mitglieder seien positiv getestet worden.

Wie Loskill betonte, sei die Truppe aber einsatzfähig; im Notfall könne sie durch den Löschzug Ruppichteroth verstärkt werden. Aus Sicherheitsgründen habe die Gemeindeverwaltung aber die Notfallhelfergruppe aus dem Verkehr gezogen. Denn sie hat bei ihren Rettungseinsätzen potenziellen Kontakt zu Risikogruppen

„Inzwischen sind die Corona-Tests bei den Kontaktpersonen abgeschlossen, und wir hoffen, dass die Zahlen wieder sinken“, sagte Loskill, der vorsichtshalber das Rathaus für den Publikumsverkehr schließen ließ. Auch die für den 3. November geplante Einwohnerversammlung zum Ausbau der Hauptstraße in Winterscheid ist abgesagt.

Im Frühjahr war die Bröltalgemeinde noch vergleichsweise  glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Die Zahlen blieben einstellig, Ruppichteroth bildete das Schlusslicht im Kreis. An die Bürgerschaft appellierte der Gemeindechef nun in einem offenen Brief, „Zusammenhalt und Solidarität zu leben“ und sich an die Corona-Verordnungen zu halten. (as)

Mittwoch, 28. Oktober: Gefährdungsstufe 2 gilt für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis

In der Corona-Pandemie gilt die Gefährdungsstufe 2 ab sofort für das gesamte Kreisgebiet. „Damit sind die Einschränkungen, die die Coronaschutzverordnung für eine Sieben-Tages-Inzidenz ab 50 vorsieht, jetzt für den ganzen Rhein-Sieg-Kreis verbindlich“, erläuterte Landrat Sebastian Schuster am Mittwoch.

Konkret heißt dies, dass nun in allen Kommunen des Kreises an Festen höchstens zehn Personen teilnehmen, im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände zusammenkommen dürfen und zwischen 23 Uhr und 6 Uhr keine gastronomischen Einrichtungen betrieben werden dürfen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch im Kreis bei 86,9. Bei der Feststellung der Gefährdungsstufe 1 in der vergangenen Woche hatte der Kreis Eitorf, Meckenheim, Much, Swisttal, Wachtberg und Windeck wegen der seinerzeit deutlich niedrigeren Infektionswerte dort zunächst noch von den verschärften Regelungen ausgenommen. (pf)

Dienstag, 27. Oktober: Inzidenzzahl im Kreis steigt auf 89,6

Der Anstieg der Corona-Infektionen in absoluten Zahlen hat sich im Vergleich zu den Vortagen leicht verringert. 74 Neuinfektionen meldete der Kreis, insgesamt sind damit seit Beginn der Corona-Pandemie 3570 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Bei den Genesenen hat sich die Zahl um 47 auf 2766 erhöht. Weiter angestiegen ist indes auch der Inzidenzwert, die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW hat ihn mit 89,6 angegeben, am Montag lag er bei 71,7. Die Steigerungen verteilen sich auf alle Kommunen, einige wenige haben gar weniger akute Fälle zu vermelden. Nach wie vor hoch liegt Troisdorf mit derzeit 144 Infizierten, Sankt Augustin mit 99 und Hennef mit 60. Am Ende der Tabelle rangieren Much und Bad Honnef mit neun aktuellen Fällen. (rvg)

Samstag, 24. Oktober: Reihentests in Altenheimen

Trotz steigender Fallzahlen gibt es im Rhein-Sieg-Kreis bislang keine Probleme bei der Nachverfolgung der Kontakte von Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. „Ich habe mitbekommen, dass die Gesundheitsämter in anderen Kommunen und Kreisen bei der Kontaktverfolgung an ihre Grenzen kommen, bei uns ist das zumindest momentan nicht der Fall“, sagte Landrat Sebastian Schuster am Freitag bei der wöchentlichen Pressekonferenz zur Corona-Lage im Rhein-Sieg-Kreis.

Stand Freitagnachmittag waren in der Region 531 Menschen aktuell an Covid 19 erkrankt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ging auf 59,1 zurück.
150 Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind derzeit damit beschäftigt, nachzuverfolgen, zu welchen Menschen Infizierte Kontakt gehabt haben. Darunter sind 30 Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes sowie 120 Beschäftigte aus anderen Abteilungen der Kreisverwaltung, die eigens für diese Tätigkeit geschult wurden.

Donnerstag, 22. Oktober: Inzidenzzahl im Kreis steigt auf 65,6

Die Corona-Fallzahlen kennen zurzeit auch im Rhein-Sieg-Kreis nur eine Richtung: nach oben. Laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) stieg die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 65,6 pro 100 000 Einwohner . Am Mittwoch hatte dieser Wert noch bei 55,9 gelegen.

In den 19 Städten und Gemeinden des Kreises sind – Stand Donnerstagnachmittag – aktuell nachweislich 489 Personen mit dem Virus SARS CoV2 infiziert. Die meisten Infektionen gibt es in Troisdorf (96), gefolgt von Königswinter (50), Hennef (47) und Niederkassel (42). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in der Region nachweislich Infizierten steigt auf insgesamt 3067. Inzwischen gelten 2520 von ihnen als genesen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Verstorbenen lag am Donnerstag in der Region unverändert bei 58.

Mittwoch, 21. Oktober: Rhein-Sieg-Kreis steht vor weiteren Einschränkungen

Auch der Rhein-Sieg-Kreis steht wegen der Corona-Pandemie vor weiteren Einschränkungen. Bereits am Dienstag hatte die Kreisverwaltung die Warnstufe 1 ausgerufen, nachdem die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35 überschritten hatte. Am Mittwochmorgen ist der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nun auf 55,9 gestiegen. Da damit der Wert von 50 überschritten wurde, dürfte der Kreis nun die Warnstufe 2 ausrufen.

Damit könnten sich in der Öffentlichkeit außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen. Zudem müssten auch in den 19 Kommunen an Rhein und Sieg Gaststätten von 23 bis 6 Uhr schließen, im gleichen Zeitraum wäre dann auch der sonstige Verkauf von Alkohol verboten. An Festen aus herausragendem Anlass im öffentlichen Raum dürften höchstens noch zehn Personen teilnehmen. (pf)

Dienstag, 20. Oktober: Rheinbacher Weihnachtsmarkt abgesagt – Maskenpflicht

44,4 ist der aktuelle Inzidenzwert zu Corona laut Landeszentrum Gesundheit. Nachdem der Rhein-Sieg-Kreis den Wert von 35 in der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner überschritten hat und das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen oder ähnliches zurückzuführen ist, hat der Landrat am gestrigen Dienstag die Allgemeinverfügung zur Feststellung der Gefährdungsstufe 1 gemäß der Coronaschutzverordnung für das Kreisgebiet erlassen.

Der Rheinbacher Weihnachtsmarkt, der für das dritte Adventwochenende geplant war, wurde abgesagt.

Wo gilt die Maskenpflicht in Rheinbach?

Vor dem Dreeser Tor, Wilhelmsplatz und Hauptstraße sind betroffen. Die Stadtverwaltung weist eindringlich darauf hin, dass ab dem heutigen Mittwoch, zwischen 9 und 19 Uhr auf dem Wilhelmsplatz, in der Hauptstraße und in der Straße „Vor dem Dreeser Tor“ im öffentlichen Raum eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss. Diese Allgemeinverfügung tritt erst mit Ablauf des 31. Oktobers außer Kraft.

„Den Bürgerinnen und Bürgern gebührt Dank und Anerkennung für die große Disziplin, die Sie beim Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln seit dem Frühjahr an den Tag gelegt haben. In der nächsten Zeit, in der wir zunehmend auch Grippeviren ausgesetzt sind, gilt es weiterhin achtsam zu sein“, appelliert Bürgermeister Stefan Raetz. Einen erneuten Lockdown, eine weitere staatlich verordnete und durchgesetzte Quarantäne mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens gilt es zu vermeiden.

Weitere Regelungen betreffen die Beschränkung auf 25 Personen bei Festen, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumen bei Konzerten und Aufführungen oder sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen. Zudem sind der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie Rückverfolgungslisten bei Treffen Pflicht.

Freitag, 17. Oktober: Sankt Augustin fordert Maskenpflicht nach den Herbstferien

Der Schulstart nach den Herbstferien bringt eine umfassende Maskenpflicht an allen Schulen im Sankt Augustiner Stadtgebiet. Per Allgemeinverfügung hat der Krisenstab im Rathaus  angeordnet, dass Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal und alle sonstigen Beschäftigten Mund und Nase bedecken müssen. Das gelte ab dem 26. Oktober „im gesamten Schulbetrieb“, heißt es in der Verfügung: im Unterricht ebenso wie im gebundenen Ganztag und den OGS-Angeboten. Die Pflicht gilt auf dem gesamten Schulgelände und vorerst bis zum 9. November.

Lehrpersonal und sonstige Mitarbeiter sind darüber hinaus verpflichtet, eine FFP-2-Maske immer dann zu tragen, wenn sich  im Lehrerzimmer oder allen sonstigen Schulräumen zwei oder mehr  weitere Personen dieses Personenkreises aufhalten. Man wolle so den Unterricht sicherstellen und verhindern, dass – wie schon geschehen – wegen einzelner infizierter Schüler gleich mehrere Pädagogen in Quarantäne müssen, erklärte der Beigeordnete Ali Dogan.

Maskenpflicht in Bonner Einkaufsstraßen

Bonn hat bei den Corona-Neuinfektionen die 7-Tage-Inzidenzzahl von 50 überschritten. Daher werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft.

Ab Samstag, 17. Oktober 2020, gilt eine Maskenpflicht in den Bonner und Bad Godesberger Fußgängerzonen sowie in den Beueler und Duisdorfer Einkaufsstraßen. Alle Personen, die zu Fuß in den genannten Bereichen unterwegs sind, müssen eine Maske tragen. Die Stadt wird in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen mit mehreren hundert Plakaten auf die Maskenpflicht aufmerksam machen.

Darüber hinaus dürfen sich nur noch maximal fünf Personen (bisher zehn) aus unterschiedlichen Haushalten im öffentlichen Raum treffen. In der gesamten Stadt darf Alkohol nicht mehr zwischen 22 und 6 Uhr verkauft werden, und es gilt eine Sperrstunde für Gaststätten von 23 Uhr bis 6 Uhr.

Mit Stand Freitag, 16. Oktober 2020, verzeichnet das Gesundheitsamt der Stadt Bonn 167 akute Covid-19-Fälle. Seit 28. Februar 2020 haben sich insgesamt 1562 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Zehn Personen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, 1385 wieder genesen.

Donnerstag, 15. Oktober:

Siegburg verhängt erste Sperrstunde im Kreis

Mit einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Siegburg auf die nach wie vor hohe Zahl von Corona-Infektionen reagiert und einen Inzidenzwert über 50 reagiert. Seit Mitternacht gelten strengere Auflagen für das öffentliche und private Leben in der Kreisstadt. Unter anderem wurde erstmals eine verbindliche Sperrstunde für die Gastronomie verhängt. Die Auflagen sollen zunächst bis zum 31. Oktober gelten.

Ab 23 Uhr gilt die Sperrstunde, in Gaststätten und auch in der Außengastronomie ist dann Schluss. An Tankstellen oder Kiosken darf schon ab 22 Uhr kein Alkohol mehr verkauft und in der Öffentlichkeit konsumiert werden. Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch Fünfergruppen treffen, an privaten Feiern daheim und im öffentlichen Raum höchstens zehn Personen aus zwei Haushalten teilnehmen. Maskenpflicht gilt in der kompletten Fußgängerzone sowie überall dort, wo die geltenden Abstandsregeln nicht einzuhalten sind.

Bei Veranstaltungen und Versammlungen ist grundsätzlich Maske zu tragen, unabhängig von möglichen Abständen. Verschärft wurden auch die Regelungen, denen sich religiöse Gemeinschaften unterwerfen müssen: Grundsätzlich ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, gemeinsamer Gesang im Gottesdienst ist verboten, Vorsingen indes erlaubt. (dk)

Weco verzichtet auf Werksverkauf von Feuerwerkskörpern

Wegen der Corona-Pandemie verzichtet der Feuerwerkshersteller Weco in diesem Jahr auf seinen traditionellen dreitägigen Werksverkauf. „Bitte kommen Sie an den Verkaufstagen nicht zu uns ins Werk und verzichten Sie auf die Anreise. Unterstützen Sie Ihren Einzelhändler vor Ort“, appelliert Unternehmenssprecher Oliver Gerstmeier an die Kunden. „So leid es uns gegenüber den zahlreichen Besuchern unseres Werksverkaufs tut, hier bei Weco wird es keinen Direktverkauf an Privatpersonen geben.“

Für den Feuerwerkshersteller sei ein Werksverkauf unter Corona-Bedingungen mit einem aufwendigen Hygiene- und Sicherheitskonzept und einem entsprechenden Personalaufwand nicht realisierbar, so der Unternehmenssprecher. Ein kleiner Teil des Werksverkaufs soll nun zumindest online abgewickelt werden.

Der dreitägige Werksverkauf des Eitorfer Unternehmens ist für Weco-Kunden weit über den Rhein-Sieg-Kreis hinaus ein Publikumsmagnet. Jedes Jahr lockt er Menschen in Massen an. Bereits Stunden vor Verkaufsbeginn stehen sie Schlange, ausgerüstet mit Thermo-Unterwäsche, Campinghockern und Thermoskannen, um die begehrten und streng limitierten Überraschungspakete zu ergattern, die Weco an drei Verkaufstagen vor dem Jahresende ausgibt. 

Dienstag, 13. Oktober: Mittelaltermarkt in Siegburg fällt aus

Auch der mittelalterliche Markt fällt der Corona-Pandemie zum Opfer: Laut Mitteilung der Stadt und des Veranstalters, der Mittelalter Marketing GmbH aus Stadthagen, trage man der aktuellen Situation Rechnung und werde auch keine verkleinerte Version anbieten. „Alles andere wäre keine verantwortbare Entscheidung gewesen“, so Bürgermeister Franz Huhn und Markt-Geschäftsführer Daniel Diekmann in einer gemeinsamen Mitteilung. Für einige der Marktanbieter sei das ein schwerer finanzieller Schlag, so Diekmann: „Alle haben gehofft, dass der Weihnachtsmarkt mit Corona-Konzept stattfinden kann. Für viele wäre das die erste Möglichkeit gewesen, in diesem Jahr etwas zu verdienen.“ Doch angesichts der derzeitigen Zahlen seien die Risiken zu groß. Ein Markt, der nicht stattfinde, verursache auch keine Kosten.

Montag, 12. Oktober: Siegburg sagt alle Karnevals-Veranstaltungen ab

Das Siegburger Karnevalskomitee hat alle Veranstaltungen abgesagt, den Rosenmontagszug am 15. Februar, die Prinzenproklamation, die für den 8. Januar vorgesehen war, die Rathauserstürmung am 6. Februar und alle anderen Sitzungen und Partyveranstaltungen. Das Komitee und seine angeschlossenen Gesellschaften seien zu dem Entschluss gekommen,dass karnevalistische Aktivitäten unter Beachtung und Einhaltung der Coronaschutzverordnung und des Infektionsschutzes, sowie des Abstandsgebotes nicht durchführbar seien, heißt es in einer Mitteilung. „Ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber unserem Publikum und den Jecken, die ausgiebig feiern möchten, und die aktuelle Pandemieentwicklung bestätigen unser Handeln“, heißt es in einer Mitteilung.

Eine Gesellschaft allerdings wolle abwarten und die Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich machen. Farid Wagner, Präsident der Siegburger Ehrengarde, bestätigte auf Anfrage, dass es sich dabei um seine Gesellschaft handelt und die für den 16. Januar geplante  Prunksitzung. Er sehe „keine Zeitnot“, diese abzusagen. Unklar sei bislang, welche Veranstaltungsgröße die Landesregierung mit „kleineren Formaten“  im Sinn habe, die bislang möglich sein sollen. Zur Prunksitzung der Ehrengarde kämen erfahrungsgemäß maximal 400 Besucher in die Rhein-Sieg-Halle, die für weitaus mehr Gäste geeignet sei, so dass sich ein Hygienekonzept sehr gut umsetzen lasse. „Wir wollen in keiner Weise Corona verharmlosen“, betont Wagner, zur Not könne die Sitzung binnen weniger Tage abgesetzt werden.

Bereits Anfang September hatte das Komitee den Sessionsauftakt auf dem Markt abgesagt und bekanntgegeben, dass es in dieser dieser Session kein Prinzenpaar und keine Kindertollitäten geben wird.

 

Freitag, 9. Oktober: Weihnachtsmarkt in der Bonner Innenstadt abgesagt

Den beliebten Weihnachtsmarkt in der Bonner Innenstadt wird es angesichts der aktuell steigenden Corona-Infektionszahlen in diesem Jahr nicht geben. Diese Entscheidung hat die Stadtverwaltung bei einem Gespräch mit Bonner Schaustellern am 9. Oktober bekannt gegeben.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenzzahl bewegt sich in Bonn derzeit rund um 35: So viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus, bezogen auf je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, registriert Bonn innerhalb einer Woche.

Zwar wäre die Durchführung der Märkte unter strengen Auflagen grundsätzlich zulässig, die Einhaltung der Hygieneauflagen sei jedoch bei einem Weihnachtsmarkt in dieser Größenordnung nicht realistisch, so die Pressestelle der Stadt Bonn.

Bei der Bewertung sei auch eine vom Deutschen Schaustellerbund in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie berücksichtigt worden. Die dabei vorgestellten Lösungsansätze seien nach den Erfahrungen der letzten Wochen und der aktuell stetig ansteigenden Infektionszahlen nicht oder nur sehr eingeschränkt umsetzbar.

Donnerstag, 8. Oktober:

Wegen drastisch steigender Infektionszahlen bereiten der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Siegburg Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in der Kreisstadt vor. 

Grund ist der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Siegburg auf rund 69. Hintergrund: In der Evangeliumschristen Gemeinde Siegburg fanden bereits Ende September drei Gottesdienste und ein Jugendtreff statt, bei dem die Abstands- und Hygieneregeln nach Angaben von Landrat Sebastian Schuster nicht eingehalten wurden.

Mehr zum Thema: Abstands- und Hygieneregeln sollen nicht eingehalten worden sein (hier klicken).

Mittwoch, 7. Oktober:

Eine größere Zahl von Corona-Erkrankungen bei Mitgliedern der Evangeliumschristen Gemeinde Siegburg ist offenbar für die steigende Zahl der Neuinfektionen in der Kreisstadt verantwortlich. Nach Angaben des Rhein-Sieg-Kreises wurden vom 3. Oktober bis zum Mittwochmittag sieben Mitglieder der Kirchengemeinde positiv auf SARS-CoV2 getestet worden. 350 Personen befinden sich nun als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in häuslicher Quarantäne. Das sind Personen, die einen mindestens 15-minütigen Gesichts-Kontakt zu einem oder einer Infizierten hatten. (Lesen Sie hier mehr dazu)

Sonntag, 4. Oktober: Gastronomen in Troisdorf dürfen draußen heizen

Troisdorf. Um Gastwirten in  der Cororona-Pandemie das Leben etwas leichter zu machen, dürfen sie draußen  Elektroheizpilze aufstellen, wenn sie einen  Antrag stellen. Einen entsprechenden Beschluss fasste  der Stadtrat, er ließ die Nutzung von gasbetrieben Heizgeräten aber nicht zu. Bis Ende 2021 soll zudem auf Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie verzichtet werden. Der Rat folgte damit weitgehend  einem Antrag der  FDP-Fraktion. (ah) 

Freitag, 25. September: Zahl der aktuellen Infektionen steigt wieder leicht an

96 Personen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 9 Fälle mehr als noch am Mittwoch. Insgesamt wurden im Kreis 2102 Fälle registriert, 1951 Personen sind wieder gesund. Verstorben sind 55 Menschen.

Mittwoch, 23. September: Zahl der aktuellen Infektionen geht leicht zurück

Im Rhein-Sieg-Kreis sind derzeit 87 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind vier Fälle weniger als noch am Montag. Insgesamt wurden im Kreis 2072 Fälle registriert, 1930 Personen gelten wieder als genesen. An dem Coronavirus sind 55 Personen gestorben.

Montag, 21. September: Mehr als 2000 Infektionen im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 2.053 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. 1907 Personen gelten mittlerweile wieder als genesen. Am meisten aktuelle Fälle gibt es in Troisdorf. Dort sind derzeit 25 Personen infiziert.

Mittwoch, 16. September: Die Behörden registrierten 1.985 Infektionen im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 1.985 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Zurzeit gibt es 73 aktuelle Fälle.

Donnerstag, 10. September: 38 Menschen in Bonn sind aktuell positiv auf das Coronavirus getestet

In den vergangenen sieben Tagen haben die Behörden in Bonn 40 Neuinfektionen registriert. Seit Februar wurden insgesamt 1077 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 1030 Personen sind wieder genesen.

Montag, 7. September: Knapp 2000 Infizierte

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 1.905 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Bereits genesen sind mehr als 1.700 Personen.

Mittwoch, 2. September: Siegburger Tollitäten verzichten

Keinen Prinzen und keine Siegburgia, auch kein Kinderprinzenpaar wird es in der bevorstehenden Session geben. Die vorgesehenen Tollitäten hätten wegen der „aktuellen Pandemieentwicklung und der Zukunftsperspektive ihre Zusagen zurückgezogen“, teilt das Siegburger Karnevalskomitee mit.

Die Entscheidung trage man in vollem Umfang mit. Der Sessionsstart mit der Prinzenvorstellung im Rathaus am 6. November und der Karnevalseröffnung am 8. November ist abgesagt. „Diese Entscheidung wurde mit einer Zustimmung von 99 Prozent aller anwesenden Komitee-Gesellschaften und Gäste zum Beschluss gebracht.“

Offen ist noch die Entscheidung, ob ein Start in die Session mit einer Jubiläumssitzung zum 160-jährigen Bestehen des Karnevalskomitees in der Rhein-Sieg-Halle gefeiert werden kann. Das werde nach aktueller Lage bis Ende Oktober entschieden. Dann werde auch über eine endgültige Absage der Session, also auch des Straßenkarnevals, entschieden, teilte Komiteepräsident Jörg Sola Schröder mit. Die Verantwortung, die Gesundheit aller Jecken nicht zu gefährden, stehe an erster Stelle. (ah)

Dienstag, 1. September: Schulen setzen aufs freiwillige Maskentragen

Nach dem Ende der Maskenpflicht wollen die Schulen nicht völlig auf die Vorsorge verzichten. Wie ist es im Kreisgebiet? Die Redaktion hat nachgefragt.

Montag, 31. August:  Hochschule Bonn-Rhein-Sieg will  im neuen Semester erste   Präsenzveranstaltungen anbieten

Ein ungewöhnliches Semester liegt hinter der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (HBR). Wegen Corona gab es viele Einschränkungen. „Es hat besser geklappt als gedacht, war aber insgesamt sehr anstrengend und unpersönlich“, berichtete Pressesprecherin Eva Tritschler. Das sei der Tenor einer nicht repräsentativen Umfrage unter Professorinnen, Professoren und Lehrkräften für besondere Aufgaben der HBR. Ein deutlich höherer Zeitaufwand für die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und die Betreuung von Studierenden sei ebenfalls festgestellt worden.

In kürzester Zeit seien Videos und Online-Vorlesungen konzipiert worden, um den Ausfall der gewohnten Präsenzveranstaltungen zu ersetzen. Für das Wintersemester sieht sich das Lehrpersonal gerüstet, wünscht sich aber – und explizit auch für die Studierenden – so viele Präsenzveranstaltungen wie möglich.

„Wir profitieren sicher langfristig von digital produzierten Lehrinhalten, die den Studierenden auch zukünftig zum Vorbereiten und Wiederholen zugutekommen“, erläutert die für Studium und Lehre zuständige Vizepräsidentin Iris Groß. Doch zum Studium gehörten nicht nur Lerninhalte. „Selbst wenn die technische Umsetzung rund lief, fehlte doch etwas Entscheidendes“, so Tritschler. Unmittelbares Feedback, Reaktionen und Rückfragen wurden bei den Online-Lehrveranstaltungen vermisst. Manch ein Lehrender sei sich wie ein Radiomoderator vorgekommen.

„Es war für die meisten trotz des erfolgreich vermittelten Stoffs ein trauriges Semester“, sagt Tritschler rückblickend. Die Fröhlichkeit des Miteinanders habe gefehlt. In einer Präsenzveranstaltung könne der Dozent besser auf die Studierenden eingehen, sie abholen. Diskussionen kämen über ein Konferenztool weniger in Gang.

Das kommende Wintersemester werde ein vorsichtiger Schritt in Richtung Normalität werden, eine Kombination von Präsenzveranstaltungen mit kleinen Teilnehmerzahlen und digitalen Formaten. Die Skepsis bei Einigen gegenüber digitalen Lehrangeboten sei einer größeren Offenheit gewichen.

Während im vergangenen Semester aufgrund der rasanten Entwicklung der Corona-Vorschriften der kreative Anteil zur optimalen Gestaltung zugunsten einer schnellen, kompletten Umstellung der Lehre habe zurückstehen müssen, würden nun die Lehrangebote weiterentwickelt. Dafür könne auf den Erfahrungen aufgebaut werden.

Donnerstag, 27. August: Helios-Klinik erlaubt keine Besuche wegen missbrauchte Corona-Regeln

Patienten im Siegburger Helios-Klinikum dürfen ab Samstag, 29. August, und voraussichtlich bis Sonntag, 20. September, nur noch in Ausnahmefällen Besuch empfangen. „Eine Besuchserlaubnis kann dann nur in dringenden Ausnahmefällen von den behandelnden Ärzten und Ärztinnen erteilt werden“, teilte Sprecherin Bianca Breuer mit. Das gelte zum Beispiel für palliativ behandelte Patienten.

Grund der Entscheidung sind laut Breuer die steigenden Infektionszahlen im Rhein-Sieg-Kreis, nicht zuletzt die Schließung von Kitas und Grundschulklassen in mehreren Kommunen. Hinzu komme aber auch die Missachtung der im Krankenhaus geltenden Hygiene- und Besucherregeln. In den vergangenen Wochen hätten sich viele Menschen zum Beispiel über die Maskenpflicht oder Abstandsregeln, aber auch die eingeschränkten Besuchszeiten einfach hinweggesetzt, hieß es am Donnerstag.

„Besorgniserregend“ nannte Geschäftsführerin Sanja Popić die aktuellen Infektionszahlen. Wohl wissend, dass die Besuche für Angehörige und Patienten gleichermaßen wichtig seien, habe man sich dazu entschieden, die Besuchszeiten vorübergehend auszusetzen. Wichtigste Aufgabe sei es, die Patientinnen und Patienten, aber auch die Beschäftigten zu schützen.

Dienstag, 25. August: Zwei Kitas schließen wegen Corona

Die Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ auf dem Stallberg muss wegen eines positiv auf den Covid 19 getesteten Mitarbeiters vorläufig geschlossen bleiben. Aus diesem Grund ist auch die Kita „Rasselbande“ in Mülldorf geschlossen.
In Siegburg hatte sich ein neue Kollege in allen vier Gruppen vorgestellt, das bestätigte Kreispressesprecherin Rita Lorenz, und hatte so Kontakt zu allen Erzieherinnen der Einrichtung. Diese gelten damit als Kontaktperson der Kategorie 1 und müssen ebenso zu Hause bleiben wie die 79 Jungen und Mädchen, die dort betreut werden.

Das städtische Jugendamt stand seit Bekanntwerden der Neuinfektion am Freitag in enger Abstimmung mit der Kita und dem Träger, der Jugendbehindertenhilfe. Alle Eltern wurden von Seiten des Trägers unmittelbar per E-Mail über das weitere Verfahren in Kenntnis gesetzt. Am Dienstag sind die Abstriche vorgesehen.
Eine Fachkraft, die einrichtungsübergreifend für die Awo tätig ist, war in Sankt Augustin aktiv. Sie wurde sie positiv auf SARS-CoV2 getestet. Wegen der Personenvermischung in der Kita untereinander wurde die Schließung der Kita durch das Kreisgesundheitsamt verfügt. Alle 97 Kinder und 21 Mitarbeiter werden nun getestet. Dies wird voraussichtlich am kommenden Donnerstag erfolgen, so dass die Ergebnisse am Wochenende vorliegen dürften.

Montag, 24. August: 83 Personen aktuell im Kreis mit Coronavirus infiziert

Im Rhein-Sieg-Kreis sind laut Landrat aktuell 83 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 814 Personen sind in häuslicher Quarantäne. Insgesamt wurden im Rhein-Sieg-Kries 1787 Fälle von Infektionen erfasst, 1651 Personen sind wieder genesen. An den Folgen des Virus starben 53 Menschen.

Samstag, 22. August: Testergebnisse negativ – Quarantäne aufgehoben

Gute Nachrichten für das Georg-Kerschensteiner Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf: die Ergebnisse der durch den Rhein-Sieg-Kreis veranlassten Testungen sind erfreulicherweise alle negativ ausgefallen; getestet wurden die beiden Klassen der erkrankten Schülerinnen und Schüler und deren Lehrerinnen und Lehrer (insgesamt 47 Personen). „Wir können damit die Quarantänemaßnahmen für Kontaktpersonen aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerschaft aufheben“, so Dr. Rainer Meilicke, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Die Neuigkeit ist heute über den Schulverteiler den Betroffenen mitgeteilt worden.

Bedauerlicherweise hat sich diese gute Nachricht in manchen Fällen mit der Erteilung der Ordnungsverfügung der jeweils zuständigen Ordnungsämter überschnitten. „Die Ordnungsverfügungen können als gegenstandslos betrachtet werden“, erläutert Dr. Meilicke. „Wir haben seitens des Kreisgesundheitsamtes heute alle betroffenen Ordnungsbehörden kontaktiert und über die veränderte Situation unterrichtet.“

Mittwoch, 19. August: Schülerin klagt über Hygienemängel

Das Hygienekonzept kann nicht aufgehen“, beklagte eine Schülerin des Sieglarer Georg-Kerschensteiner Berufskollegs gegenüber dieser Zeitung. Wie berichtet, wurden dort drei Corona-Infektionen festgestellt, mehrere Hundert Schüler und Lehrkräfte stehen unter Quarantäne.

Viele Schülerinnen und Schüler hielten sich nicht an die Maskenpflicht, berichtet die junge Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung preisgeben möchte. Vor oder nach einem Zimmerwechsel werde oft nicht ausreichend desinfiziert. Und: „Desinfektionsmittel müssen wir aus der Klassenkasse bezahlen.“ Mit vielen Mitschülern teile sie das Unverständnis darüber, dass man nicht beim Unterricht in Kleingruppen wie vor den Ferien geblieben sei. „Das hat vorher wirklich gut geklappt.“ Nun fielen nicht zuletzt viele Hauptfachstunden aus, weil Lehrkräfte in Quarantäne seien.

Kein Unterrichtsausfall

Ausführlich nahm Schulamtsleiter Hans Clasen Stellung zu dieser Kritik. So sei es „die absolute Ausnahme“, wenn Schüler und Schülerinnen an einem Tag den Klassenraum wechselten; sollten sie nach einer Pause denselben Raum wieder nutzen, so sei die Desinfektion zwischendurch nicht vorgeschrieben: Eine tägliche Desinfektion halte das Robert-Koch-Institut für ausreichend. Dass Desinfektionsmittel aus der Klassenkasse bezahlt würden, sei weder im  Schulamt noch an der Schule selbst bekannt. Der Kreis als Schulträger stelle ausreichend Desinfektionsmittel bereit, die in jedem Raum des Berufskollegs vorhanden seien. Auch die Hausmeister hätten Reserven. An der Rückkehr zum Präsenzunterricht führe kein Weg vorbei, macht Hans Clasen mit Hinweis auf die  Vorgabe der Landesregierung deutlich. Dass aber Unterricht in den Hauptfächern  komplett ausfalle, sei für ihn nicht nachvollziehbar.

Schon vor den Ferien sei  digitaler Unterricht bei Abwesenheit von Schülern oder Lehrkräften erfolgreich praktiziert worden. Für die in diesem Schuljahr neu angemeldeten Schülerinnen und Schüler seien dafür neue Accounts anzulegen gewesen  – und das sei an den ersten drei Schultagen noch nicht vollständig abgeschlossen gewesen.

Dienstag, 18. August: 

„Besorgniserregend, aber beherrschbar“: In gleicher Weise wie Kanzlerin Angela Merkel schätze er die Corona-Situation auch im Rhein-Sieg-Kreis ein, sagte Landrat Sebastian Schuster am Dienstag – auch nach dem Bekanntwerden von drei Infektionen und 400 Quarantänefällen am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Kreises.
Schuster äußerte sich am Mittag bei einer kurzfristig angesetzten Telefon-Pressekonferenz. „Es tut uns leid“, sagte er zu einer Informationspanne. „Es ist aber nichts Schlimmes passiert.“ Wie berichtet, waren mit einem ersten Brief aus dem Kreishaus auch Haushaltsangehörige von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften in Quarantäne geschickt worden.

Nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis: Viele der Schülerinnen und Schüler wohnten in Bonn oder Köln, andere in Rheinland-Pfalz oder Nachbarkreisen, eine Lehrkraft sogar im Ruhrgebiet, sagte Kreis-Schulamtsleiter Hans Clasen. Allerdings müsse man aufgrund der gestiegenen Testzahlen bis zu vier Tage lang auf Resultate warten, sagte Meilicke. So oder so müssen alle für 14 Tage in Quarantäne bleiben.

Das gilt auch für alle anderen der derzeit 974 Personen in der sogenannten häuslichen Absonderung. Denn nicht nur am Berufskolleg Sieglar wurden Infektionen bekannt. „Es gibt elf Ausbrüche an Schulen und Kitas“, berichtete Meilicke auf Anfrage – mit mindestens zwei Infizierten. Schulen oder Orte zu nennen sei der Behörde aber just gestern noch vom Bundesdatenschutzbeauftragten untersagt worden. 

Sonntag, 16. August: Drei Schüler des Berufskollegs in Sieglar positiv auf Coronavirus getestet – 400 Menschen in Quarantäne

In eine unfreiwillige Verlängerung der Sommerferien hat das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs in Sieglar geschickt: Drei Schüler der Schule in Zuständigkeit des Rhein-Sieg-Kreises waren zum Ende der vergangenen Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Die Auswirkungen auf das Umfeld der Infizierten sind erheblich. Die betroffenen Schüler seien „mit zahlreichen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften in engen Kontakt getreten“, heißt es in einem Schreiben des Kreis-Schulamtsleiters Hans Clasen, das dieser Redaktion vorliegt: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte von 15 Klassen müssen in Quarantäne.

Auch über die gemeinsame Nutzung von Räumen in der Schule könnten die positiv Getesteten Mitschüler und Pädagogen angesteckt haben. „Die Räume in einem Trakt der Schule sind von verschiedenen Klassen genutzt worden“, sagte am Sonntag Rita Lorenz, die Sprecherin der Kreisverwaltung.

Das Gesundheitsamt, so weiter der Brief von Schulamtsleiter Clasen, habe daher „keine andere Möglichkeit“, als alle diejenigen Schülerinnen und Schüler sowie Pädagogen als „Kontaktpersonen mit hohem Risiko“ einzustufen, die sich regelmäßig in diesen Räumen aufgehalten hätten.
Die Konsequenz: 14 Tage „häusliche Absonderung“; die Wohnung dürfen Schüler und Lehrkräfte ebenso wenig verlassen wie zu Hause Besuch empfangen.

Eine entsprechende Verfügung werde von den jeweils zuständigen Ordnungsämtern zugestellt, informierte das Schulamt die Adressaten des Schreibens. Mit den infizierten Schülern hatte die Kreisverwaltung direkt Kontakt aufgenommen. Andere werden nun vom Schulamt über die Quarantäne informiert. „Weil es so viele waren, kann das Gesundheitsamt nicht alle anrufen“, sagte Kreissprecherin Lorenz.

Corona-Fälle an Bonner Schulen

Eine Schülerin des Bonner Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Vier weitere Kinder wurden als Kontaktpersonen erster Ordnung eingestuft und ebenfalls unter Quarantäne gestellt, teilte das Presseamt der Stadt Bonn mit.

Ein Lehrer am Hardtberg-Gymnasium weist ebenfalls ein positives Testergebis auf. Da dieser allerdings nur an einer Lehererkonferenz teilgenommen hat, bei der alle Schutzregeln eingehalten wurden, müssen keine weiteren Menschen in Quarantäne.

Akut sind 60 an Covid-19 erkrankte Menschen in Quarantäne. Seit 28. Februar 2020 wurden insgesamt 930 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: Sonntag, 16. August 2020). Neun Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 861 Personen sind wieder genesen.

Freitag, 14. August: Corona-Fall beim Bonner SC hat Folgen für den Landesligisten 1. FC Spich

Nun hat das Coronavirus auch den Amateurfußball im Rhein-Sieg-Kreis ereilt. Die gesamte Mannschaft des 1. FC Spich muss sich bis zum 23. August in Quarantäne begeben – so lautet die Anordnung des Kreisgesundheitsamtes.
Der Landesligist hatte am vergangenen Sonntag ein Testspiel gegen den Regionalligisten Bonner SC (4:1) bestritten, der vier Tage später einen Covid-19-Fall im Spielerkreis vermelden sollte.

„Insgesamt wurden 60 Kontaktpersonen der Kategorie eins zur häuslichen Absonderung verpflichtet“, bestätigt Rita Lorenz, Pressesprecherin des Rhein-Sieg-Kreises. Zu den besagten Personen zählen sämtliche am vergangenen Sonntag auf den Spicher Höhen anwesenden Spieler des 1. FC Spich und Bonner SC sowie der gesamte Staff beider Vereine.

Mittwoch, 12. August: Kein positiver Test bei der
Lebenshilfe

Die Rhein-Sieg-Werkstätten der Lebenshilfe in Troisdorf können am Montag  wieder öffnen. Das sagte auf Anfrage Geschäftsführer Markus Wilden. Nach einer Corona-Infektion  war die Werkstatt vor zehn Tagen geschlossen und ein Test für alle Beschäftigten angeordnet worden.

„Es sind 429 Personen getestet worden“, sagte Wilden am Mittwoch. „Von 422 liegt uns ein negatives Testergebnis vor.“ Bei sieben Personen müsse der Test wiederholt werden, sie bleiben bis zum Vorliegen eines negativen Resultats  in Quarantäne. Wenige Tage noch müssten  vier Personen in Quarantäne bleiben, die  wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht getestet werden konnten: Dann ist die Inkubationszeit vorbei. (dk)

Sonntag, 9. August: In fast allen Städten im Kreis gibt es Neuinfektionen

Mittlerweile sind im Rhein-Sieg-Kreis 1630 gemeldete Corona-Fälle bekannt, das sind im Vergleich zu Vortag vier Infektionen mehr. Aktuell sind 112 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Sonntag, 2. August: Einige Neuinfektionen im Kreis

Insgesamt sind im Rhein-Sieg-Kreis mittlerweile 1578 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. 1441 Personen sind wieder genesen.

Montag, 27. Juli: Ergebnisse der Swisttaler Erntehelfer liegen vor

Die Ergebnisse der erneuten Corona-Tests auf einem Swisttaler Obsthof liegen dem Gesundheitsamt nun vor. Demnach sind von insgesamt 182 Proben zehn positiv. Darunter sind auch drei neu mit dem Corona-Virus infizierte Personen. Diese drei positiv Getesteten sind von den anderen Erntehelfern isoliert worden. Insgesamt zählt der Rhein-Sieg Kreis momentan 61 aktive Corona-Fälle.

Freitag, 24. Juli: Mehrere Infektionen in einem Restaurant in Bonn

In einem Restaurant in Bonn-Poppelsdorf ist es in der ersten Juli-Hälfte zu mehrerer Ansteckungen von Gästen und Mitarbeitern gekommen. Wie das passieren konnte, ist weiterhin unklar. Die Lüftungsanlage scheidet nach Untersuchungen durch das Gesundheitsamt aus. Bluttests sollen jetzt in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Bonn weitere Aufklärung bringen.

Donnerstag, 23. Juli: 124 Erntehelfer verlassen Obsthof in Swisttal trotz Quarantäne

Auf einem von 20 Corona-Infektionen betroffenen Obsthof in Swisttal in der Nähe von Bonn haben 124 Erntehelfer trotz bestehender Quarantäne über Nacht und eigenmächtig den Heimweg nach Rumänien angetreten. Das teilten der Rhein-Sieg-Kreis und die Gemeinde am Donnerstag mit.

Meh Informationen dazu hier.

Montag, 20. Juli: 19 Corona-Infizierte auf Obsthof in Swisttal

Auf einem Obsthof in Swisttal haben sich 19 Erntehelfer mit Corona infiziert. Am Donnerstagabend war das Virus bei einer Mitarbeiterin des Betriebs festgestellt worden. Daraufhin seien am Samstag alle 323 Mitarbeiter getestet worden, sagte die Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, Svenja Udelhoven, am Montag in einer Pressekonferenz. Bei 19 von ihnen sei dieser Test positiv ausgefallen. Sie hätten aber bisher keine Krankheitssymptome. Alle Mitarbeiter stünden nun unter Quarantäne.

Die Erntehelfer stammen den Angaben zufolge überwiegend aus Rumänien, aber auch aus anderen Ländern und zu einem geringen Anteil auch aus Deutschland. Die Unterbringung der Helfer wurde als gut beschrieben, es gebe keine Sammelunterkünfte, vielmehr seien die Arbeiter jeweils zu zweit in Containern untergebracht, sagte der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Rainer Meilicke. Die Erdbeeren auf dem Hof können nun erst einmal nicht mehr gepflückt werden.  

Mittwoch, 15. Juli: Aktuell 20 Fälle im Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es am Mittwochnachmittag 20 akute Krankheitsfälle. In Königswinter gibt es im Vergleich zu Dienstag einen Fall weniger, in Niederkassel und Sankt Augustin jeweils einen mehr. Genesen sind laut Kreis 1415 Personen.

Dienstag, 14. Juli: Noch 19 Fälle im Kreis – 1417 Menschen wieder genesen

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es am Dienstagnachmittag noch 19 akute Krankheitsfälle. Im Vergleich zu Montag sind ein weiterer Fall in Lohmar, und zwei Fälle in Niederkassel dazugekommen. 1417 Menschen sind unterdessen wieder genesen.

Freitag, 10. Juli: 74 Menschen sind in Quarantäne

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 1.483 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zurzeit befinden sich 74 Menschen in häuslicher Quarantäne.

Donnerstag, 9. Juli: Altenheim-Bewohner stirbt in Bonn

12.57 Uhr: In Bonn ist am Mittwochabend ein 92-jähriger Mann an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das teilte die Stadt am Donnerstagmittag mit. Der Mann habe „multiple Vorerkrankungen“ gehabt, heißt es in der Mitteilung. Er wohnte demnach zuletzt im Altenheim Haus Mühlenbach, in dem es seit Ende vergangener Woche insgesamt sechs Coronavirus-Infektionen gegeben hat. Fünf Seniorinnen und Senioren befinden sich aktuell in stationärer Behandlung im Krankenhaus. 

Auch unter den Mitarbeitern des Seniorenheims gibt es bislang drei Coronavirus-Fälle. Für den 13. Juli hat das Gesundheitsamt der Stadt eine erneute Testreihe für alle Bewohner und Beschäftigten des Altenheims vorgesehen. Die Einrichtung steht unter Quarantäne. 

In ganz Bonn sind aktuell 13 Menschen an Covid-19 erkrankt. 

Samstag, 4. Juli: Andrang bei Dönerimbiss-Eröffnung von Rapper Xatar

Bei der Eröffnung eines Döner-Imbisses des Rappers Xatar in der Bonner Innenstadt ist es zu einem Massenandrang gekommen. Laut Ordnungsamt wollten am Samstagnachmittag wohl unerwartet bis zu 350 überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene in dem Imbiss essen. Dabei wurden Abstände nach der Corona-Schutzverordnung nicht eingehalten. (dpa)

Freitag, 3.Juli: Lob und Dank an viele Corona-Helfer

Nicht an eine einzelne Person, wie sonst üblich, sondern gleich an eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Lohmarerinnen und Lohmarer vergibt die Stadt im Juli ihre Auszeichnung „Ehrenamt des Monats“. Sie will damit all jenen Anerkennung aussprechen, die in den Zeiten der Corona-Pandemie individuell oder als Teil einer Organisation, einer Vereins oder einer Initiative Hilfsbereitschaft und Solidarität gezeigt haben.

Zu den ausgezeichneten gehört unter anderem das von Manuela Gardeweg geleitete Netzwerk „Lohmar hilft“, dem sich inzwischen mehr als 200 Menschen angeschlossen haben und das Hilfsleistungen vermittelt. Darunter sind rund 90 Dorfbetreuer, 40 Näherinnen sowie ein medizinisches Notfallteam.

Musikalische Unterhaltung in Corona-Zeiten bieten die Discjockeys Michael Tallack, Tim Höndgesberg, Markus Hundhausen und Norbert Muskatewitz. Unter dem Motto „Stay Home Music Lohmar“ spielten sie an vielen Orten in der Stadt für Menschen, die wegen der Kontaktbeschränkungen zuhause geblieben waren.

Der Titel „Ehrenamt des Monats“ geht darüber hinaus unter anderem auch an die Helfer des Einkaufs- und Fahrdiensts des Heimatvereins Dahlhausen, an eine Gruppe von 16 Näherinnen, die Hygieneartikel wie Masken, Kopfhauben und Schutzkittel für die Bewohner der Altenheime im Stadtgebiet produzierten, an die Aktiven der Bürgerstiftung Lohmar, die Altenheim-Bewohnern mit Hilfe von Beamern virtuelle Besuche von Angehörigen ermöglichten.

Auch Ralf Günther, der Wirt des Aueler Hofs, gehört z u den Geehrten. Er finanzierte mit einem Teil der Einnahmen seines Außer-Haus-Verkaufs Hygieneartikel für das Wahlscheider Seniorenheim. Örtliche Landwirte, Bäcker und Geschäftsleute unterstützten ihn dabei mit Sachspenden. (pf)

Mittwoch, 1. Juli: 50 Tote seit Pandemie-Beginn

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Kreis Rhein-Sieg 50 Personen gestorben. Aktuell sind noch 14 Menschen erkrankt, teilte der Landrat am Mittwoch mit. Insgesamt wurden 1471 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Dienstag, 30. Juni: Beirat arbeitet unter Corona-Bedingungen

Lohmar: Breidt und Algert sollen nur ein Anfang sein: Auch in anderen Ortsteilen sollen Generationentreffpunkte entstehen, das bekräftigte der Seniorenbeirat in seiner ersten Sitzung nach dem Corona-Lockdown.
Die Arbeit findet weiterhin unter erschwerten Bedingungen statt, so falle die öffentliche Wahlprüfstein-Befragung der Lohmarer Politiker vor der Kommunalwahl aus, stattdessen sollen die Parteien schriftlich um Stellungnahme zu seniorenpoltischen Themen gebeten werden, teilt Gremiumssprecher Bernhard Riegler mit.

Die Seniorenvertretung hat auch den Pflegeplan des Kreises unter die Lupe genommen. Kritisiert werden veraltete Daten und dass der Plan lediglich eine Zustandsbeschreibung (Alterung der Gesellschaft, steigender Bedarf an Pflegeplätzen und Pflegepersonal) sei. Der Kreis solle sich stärker bei der Organisation und Ausbildung der Pflegefach- und Pflegehilfskräfte einbringen. In Lohmar fehle ein Medizinisches Versorgungszentrum. 

Den Altenbericht für die Stadt habe der Beirat pünktlich vorgelegt, er soll Ende August im zuständigen Fachausschuss beraten werden. (coh)

Montag, 29. Juni: 13 Menschen im Kreis infiziert – Tennisplatz zur Boulebahn umfunktioniert

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es am Montagabend noch 13 Menschen, die am Corona-Vius infiziert sind. Dies gab der Kreis am Nachmittag bekannt.

Unterdessen fliegen beim Tennisclub in Siegburg nach der Corona-Pause wieder die Bälle über das Netz. Zum ganzen Artikel geht es hier lang.

Sonntag, 28. Juni: Keine Coronainfektionen auch bei zweiter Untersuchung beim Fleischbetrieb Willms

Vor einer Woche hatte Landrat Sebastian Schuster einen erneuten Massentest beim Fleischbetrieb Willms in Ruppichteroth-Bröleck angekündigt.  Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann, so Schuster, hatte nach dem massiven Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück Tests in allen fleischverarbeitenden Unternehmen angeordnet,  „die Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen“. Nun liegt das Ergebnis der zweiten Testung vor: Wie ein Sprecher des Unternehmens gestern Nachmittag mitteilte, sind – wie schon beim ersten Reihentest Mitte Mai – alle 692 Testergebnisse negativ.

„Für uns als Unternehmen hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter höchste Priorität“, erklärte der Sprecher. Willms unternehme „große Anstrengungen zur Einhaltung der Hygieneregeln“. Die Hygienemaßnahmen im Betrieb seien „noch einmal erhöht“ worden.

Samstag, 27. Juni: Bonn mit Erfolgsmeldung

Die Stadt Bonn vermeldet auf ihrem Twitter-Account einen Erfolg in Bezug auf das Coronavirus. Seit Tagen gibt es kaum neue Infektionen, sodass die Stadt vorerst auf das tägliche Zahlen-Update auf Twitter verzichtet.

Aktuell sind in Bonn noch zwei Personen erkrankt. Insgesamt wurden 757 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Acht Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 747 Personen sind wieder gesund.

Donnerstag, 25. Juni: 11 Menschen infiziert – Krisenstab im ‚Stand by‘-Modus

Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 1.462 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden.

„Aufgrund der dauerhaft erfreulich geringen Zahl der Infizierten im Rhein-Sieg-Kreis wird der Krisenstab nach insgesamt 47 Sitzungen nun auf ‚Stand by‘ gesetzt“, so Landrat Sebastian Schuster bei der heutigen Pressekonferenz. „Natürlich werden wir aber sofort, wenn es die Lage erfordert, das System wieder hochfahren.“

Auch die Testungen in den fleischverarbeitenden Betrieben im Rhein-Sieg-Kreis geben derzeit keinen Grund zur Besorgnis. „Bisher sind alle Ergebnisse negativ“, erläutert Ralf Thomas, Leiter der Covid-Fachstelle. Insgesamt wurden in den letzten Tagen 790 Tests in fleischverarbeitenden Betrieben genommen, 780 liegen vor.

„Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis: Halten Sie sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln! Nur diese Verhaltensweisen können uns auf Dauer schützen“, sagt Landrat Sebastian Schuster.

Montag, 22. Juni: Noch 15 Menschen im Kreis infiziert – Festival zu Beethoven-Geburtstag verschoben

Am heutigen Montag sind noch 15 Menschen im gesamten Rhein-Sieg-Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Kreis am Nachmittag bekannt (für mehr Zahlen siehe Kasten oben).

Das Festival zu Beethovens 250. Geburtstag schiebt sich wegen Corona außerdem ins kommende Jahr. Mehr Informationen zu der Verschiebung und darüber, wie die Veranstalter das komplette Programm umstrukturieren und welche Veranstaltungen nun stattfinden können, gibt es hier.

Sonntag, 21. Juni: Nur ein weiterer Infizierter in Birker Unterkunft

„Die Situation bleibt stabil“, gab die Stadtverwaltung am Sonntag Entwarnung zum Corona-Fall in der städtischen Flüchtlingsunterkunft in Birk. Wie berichtet, hatte ein Bewohner in der vergangenen Woche eine Covid-19-Infektion gemeldet. Daraufhin testete das Abstrichteam Rheinbach alle Ein Bewohner des Hauses. Am Samstag lagen die Ergebnisse vor. „Lediglich ein Bewohner der bereits betroffenen Wohnung wurde neben dem Anfangspatienten positiv getestet“, teilte die Stadt mit. „Alle anderen Tests verliefen negativ.“

Für die Testaktion hatte sich eigens eine Organisationsrunde aus Vertretern der Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen gebildet. „Die Zusammenarbeit läuft ziel- und vor allem teamorientiert“, resümierte der Erste Beigeordnete Peter Madel, was auch für das Sicherheitsunternehmen vor Ort gelte. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit Manu Gardeweg von „Lohmar hilft!“ seien die Getesteten über die Ergebnisse informiert worden.

Den beiden Infizierten gehe es gesundheitlich gut, die übrigen Bewohner zeigten Verständnis für die verhängte Quarantäne unter relativ beengten Bedingungen. Eine Geste der Solidarität kam aus der Nachbarschaft: Ein Nachbar brachte seine Spielkonsole als Leihgabe für die Flüchtlinge zur Überbrückung der Zeit im Hausarrest vorbei. Sie nahmen sie dankbar entgegen.

Donnerstag, 18. Juni: Kita-Kind positiv getestet – weitere Tests in Fleischbetrieben

15.00 Uhr: In einer Niederkasseler Kindertagesstätte gibt es einen bestätigten Corona-Fall. In einer Gruppe einer Einrichtung in Niederkassel-Ort sei bereits in der vergangenen Woche ein Kind positiv getestet worden, bestätigte am Donnerstag der städtische Beigeordnete Carsten Walbröhl auf Anfrage der Redaktion. Kinder und Erzieher der Gruppe, in der das Kind betreut wurde, seien in Quarantäne. Weitere positive Befunde gebe es nicht.

Auch der Vater des Kindes ist nach Angaben der Stadt an Covid-19 erkrankt. Eine Verbindung der Familie zu den fünf weiteren akut Erkrankten in Niederkassel besteht laut Walbröhl nicht. Dass die Zahl der Erkrankten im Stadtgebiet auf einem sehr niedrigen Level sprunghaft angestiegen sei, sei Zufall. Abgesehen von der Gruppe des erkrankten Kindes geht der Betrieb in der Kita weiter. „Die Gruppen arbeiten getrennt voneinander, so dass kein Kontakt besteht, auch im Außengelände der Kita habe wir auf eine strikte Trennung geachtet“, sagte Walbröhl.

Weiterer Massentest in Fleischbetrieben

Unterdessen bereitet sich der Rhein-Sieg-Kreis auf eine neuerliche Massentestung in fleischverarbeitenden Betrieben in der Region vor. „Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat uns der Landesgesundheitsminister aufgefordert, Tests in allen fleischverarbeitenden Unternehmen durchzuführen, die Werkvertragsabeitnehmer beschäftigen“, erläuterte Landrat Sebastian Schuster am Donnerstag bei seiner Pressekonferenz zur Corona-Lage in der Region.

Voraussichtlich Anfang nächster Woche sollen diese Test bei den rund 700 Beschäftigten bei Willms Fleisch in Ruppichteroth stattfinden. Auch zu einem fleischverarbeitenden Betrieb in Bornheim wird das in Rheinbach stationierte Abstrich-Team des Kreises ausrücken. Nicht untersucht wird ein Betrieb in Meckenheim. Dort werden nach Auskunft des Kreises keine Werkvertragsarbeiter beschäftigt.

Für die Tests in der Fleischindustrie müssen die bereits vor Wochen begonnenen vorsorglichen Corona-Tests in allen Alten- und Pflegeheimen in der Region gestoppt werden. „Unsere Testkapazitäten sind nun mal begrenzt“, sagte der Landrat. Die Entscheidung sei allerdings vertretbar, da das Corona-Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen im Kreisgebiet „absolut unauffällig“ sei.

Mittwoch, 17. Juni: Corona-Fall in Lohmarer Flüchtlingsunterkunft

18.20 Uhr: Ein Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Lohmar-Birk ist mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt mit. Wegen des bestätigen Corona-Falls stehe die Einrichtung unter Quarantäne, ein Wachdienst kontrolliere rund um die Uhr deren Einhaltung. Der infizierte Bewohner sei in einem separaten Teil der Einrichtung untergebracht. Bei allen 16 Bewohnern würden Abstriche genommen, um sie auf eine Corona-Infektion zu testen.

Der positiv getesteten Person gehe es gesundheitlich gut. Sie arbeite im Einzelhandel ohne Kundenkontakt; der Arbeitgeber sei informiert. Die Stadt arbeite eng mit der Kreisverwaltung zusammen, das Kreisgesundheitsamt verfolge mögliche Kontaktpersonen. (csc)

Dienstag, 16. Juni: 19 Infizierte im Kreis – Organisatoren des Siegburger Keramikmarkts freuen sich auf 2021

18.30 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Rhein-Sieg-Kreis sind um einen Fall auf 19 getiegen. Dies ergeben die neuesten Zahlen. Insgesamt sind im Rhein-Sieg-Kreis  1.456 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden.

Bis Ende August sind alle Großveranstaltungen und auch Spezialmärkte verboten. Das trifft auch den beliebten Keramikmarkt in Siegburg, welcher eigentlich am 11. und 12. Juli hätte stattfinden sollen. Die Organisatoren rund um den Markt bleiben jedoch zuversichtlich und freuen sich eben umso mehr auf 2021. Den ganzen Artikel dazu gibt es hier.

Montag, 15. Juni: Nur noch 18 Infizierte im Kreis

17.15 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Rhein-Sieg-Kreis sind um einen Fall auf 18 gesunken. Dies ergeben die neuesten Zahlen. Insgesamt sind im Rhein-Sieg-Kreis  1.453 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden.

Mit Stand Montag, 15. Juni 2020, verzeichnet das Gesundheitsamt der Stadt Bonn außerdem noch 7 Personen, die akut an Covid-19 erkrankt sind.

Chengdu schenkt Bonn 12.000 Masken

13.38 Uhr: Bonns chinesische Partnerstadt Chengdu hat der Bundesstadt 12.000 medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken geschenkt. Das teilte die Stadt am Montag mit. Chengdu habe Bonn dieses Angebot gemacht, nachdem in der Hauptstadt der chinesischen Provonz Sichuan die Coronavirus-Epidemie rückläufig war. „Ich danke unserer Projektpartnerstadt Chengdu für dieses Zeichen der Freundschaft. In Zeiten der globalen Krise sind Partnerschaft und Freundschaft umso wichtiger. Den Städten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie am nächsten dran sind an den Menschen. Ich freue mich darauf, die gute Kooperation zwischen unseren Städten nach dem Ende der Pandemie fortzusetzen“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan der Mitteilung zufolge. Bonn unterhält seit dem Jahr 2000 projektgebundene Kontakte zu der 15-Millionen-Stadt in Westchina.

Sonntag, 14. Juni: Schwimmer dürfen wieder trainieren

Mehr als drei Monate lang saßen die Schwimmer vom SV Hellas praktisch auf dem Trockenen, jetzt konnten sie ihren Trainingsbetrieb im Schwimmbad Oktopus wieder aufnehmen, wenn auch unter Einschränkungen. Maximal  16 Schwimmer dürfen sich derzeit  gleichzeitig im Wasser befinden,  und im Gebäude  müssen die Abstandsregelungen und die  Mundschutzpflicht eingehalten werden. Der Betreiber, die Siegburger Stadtbetriebe, hatten mit dem Vorstand des Vereins ein  Nutzungskonzept abgestimmt und  „zeitnah und ganz unbürokratisch“ die gewünschten Schwimmzeiten ermöglicht. „Voraussichtlich können nach den Sommerferien auch wieder Medaillen auf Wettkämpfen gewonnen werden“, teilte  Jugend-Pressewart Joshua Lison mit.  (ah)

Mittwoch, 10. Juni: Sankt-Franziskus-Krankenhaus kehrt zum Normalbetrieb mit erhöhter Vorsicht zurück

Das Sankt-Franziskus-Krankenhaus hat seinen letzten Corona-Patienten entlassen und geht wieder zur „neuen Normalität“ über, wie Geschäftsführer Falko Rapp es formuliert. Zu Beginn der Corona-Krise waren Wände in die Intensivstation des Hauses eingezogen worden, um sich auf die positiv getesteten Patienten vorzubereiten. Gleichzeitig wurden Corona-Teams gebildet, Beatmungsgeräte aus dem OP umgebaut und auf die Intensivstation gebracht.





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