Deutsche Kinderarmut Armut in Deutschland bedingungsloses grundeinkommen BGE Bundesregierung erwägt einheitliche Regeln, „um dritte Welle zu stoppen“

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Deutsche Kinderarmut  Armut in Deutschland  bedingungsloses grundeinkommen  BGE Bundesregierung erwägt einheitliche Regeln, „um dritte Welle zu stoppen“

Außenminister Heiko Maas kritisiert die Vorgänge bei der Querdenker-Demonstration in Stuttgart.  Die Länder haben das ganze Instrumentarium zur Verfügung. Sprecher der Bundesregierung Bund pocht auf harte Ländermaßnahmen gegen Corona Die Bundesregierung erwägt nach Angaben eines Regierungssprechers bundeseinheitliche Maßnahmen, sollten die Länder die Corona-Pandemie nicht entschlossen bekämpfen. “Die Länder haben das ganze Instrumentarium zur Verfügung”, sagte der…

Deutsche Kinderarmut Armut in Deutschland bedingungsloses grundeinkommen BGE

Außenminister Heiko Maas kritisiert die Vorgänge bei der Querdenker-Demonstration in Stuttgart. 

Die Länder haben das ganze Instrumentarium zur Verfügung.

Sprecher der Bundesregierung

Bund pocht auf harte Ländermaßnahmen gegen Corona Die Bundesregierung erwägt nach Angaben eines Regierungssprechers bundeseinheitliche Maßnahmen, sollten die Länder die Corona-Pandemie nicht entschlossen bekämpfen. “Die Länder haben das ganze Instrumentarium zur Verfügung”, sagte der Sprecher am Samstag auf Anfrage. “Parallel dazu wird überlegt, ob und wie der Bund einheitliche Vorgaben machen soll, falls das Vorgehen der Länder nicht ausreicht, um die dritte Welle zu stoppen.” Er verwies darauf, dass allerdings viele Länder bereits zusätzliche Maßnahmen umgesetzt hätten. So hat zum Beispiel Berlin seinen Kurs korrigiert und begrenzte nächtliche Ausgangsbeschränkungen eingeführt. Hintergrund der Warnung sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten steigenden Zahlen. (dpa)

Polizei in London löst Gottesdienst aufDie Polizei hat in einer Gemeinde im Süden von London einen Karfreitags-Gottesdienst aufgelöst. Auf einem am Samstag von „Sky News“ veröffentlichten Video ist zu sehen, wie zwei Polizisten vor mehreren Geistlichen und anderen Anwesenden im Altarraum stehen. „Meine Damen und Herren, diese Versammlung ist leider illegal unter den aktuellen Corona-Beschränkungen“, sagte der Polizist von der Kanzel aus zur Gemeinde und rief die Anwesenden auf, umgehend nach Hause zu gehen. Andernfalls drohe jedem eine Strafe von 200 Pfund (umgerechnet rund 235 Euro). Die Kirche kritisierte die Polizei für die Unterbrechung.

Brandsätze beschädigen Impfzentrum in ItalienIn der norditalienischen Stadt Brescia haben zwei Brandsätze Schaden an einem Corona-Impfzentrum angerichtet. Wie die Zeitung „Corriere della Sera“ berichtete, gab es bei dem Angriff am frühen Samstagmorgen keine Verletzten, die Schadenshöhe stand zunächst nicht fest. Die Impfungen sollen dem Blatt zufolge weiter gehen. Die beiden Molotow-Cocktails seien unter anderem an der Wand eines Zeltes zerplatzt. Auf Fotos war dort ein großer Brandfleck zu sehen.Die Polizei sichtete Medienberichten zufolge die Bilder der umliegenden Überwachungskameras. Zu der Tat bekannt hatte sich zunächst niemand. Der Präsident der Region Lombardei, in der Brescia liegt, äußerte sich auf Facebook und sprach von einem „niederträchtigen Angriff“. Vor rund zwei Wochen wurde in der Hauptstadt Rom die Eingangstür des Obersten Gesundheitsinstituts in Brand gesteckt, das etwa maßgeblich an den Analysen rund um das Coronavirus beteiligt ist. Der genaue Grund dafür war nicht bekannt. (dpa)

Türkei meldet Rekordwert von 44.756 NeuinfektionenDie Türkei meldet einen neuen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen. In den vergangenen 24 Stunden seien 44.756 Fälle hinzugekommen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das ist der höchste Wert seit dem Beginn der Pandemie nach dem bisherigen Rekord von 42.308 am Vortag. (Reuters)

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland und Türkei im Vergleich.
 
Bild:
Risklayer, CEDIM (KIT), Tagesspiegel, RKI, Johns Hopkins CSSE

Fünf Millionen Briten komplett geimpftIn Großbritannien ist inzwischen die Impfung bei fünf Millionen Menschen abgeschlossen. Darunter seien die Hälfte aller Über-80-Jährigen, gibt Gesundheitsminister Matt Hancock bekannt. Im Königreich leben etwa 66,7 Millionen Menschen. Am Ostersamstag werden dort zehn neue Todesfälle verzeichnet, der niedrigste Wert seit Anfang September. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt zum Vortag faktisch gleich. Eine dritte Welle vom Ausmaß wie in anderen großen europäischen Staaten ist in Großbritannien bislang ausgeblieben. Premierminister Boris Johnson soll am Montag Einzelheiten zu geplanten weiteren Lockerungen bekanntgeben. (dpa)

RKI-Chef Wieler mit Astrazeneca geimpftDer Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat sich mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. “Ich bin froh und glücklich, dass ich heute Vormittag mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft wurde”, hieß es in einer Erklärung Wielers, die das RKI am Samstag auf Twitter verbreitete. Wieler bedankte sich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Berliner Impfhotline und des Impfzentrums. “Mit jeder Impfung rückt das Pandemie-Ende näher”, betonte er. Das RKI zeigte auch ein Schwarz-Weiß-Foto von der Impfung.

Auch Regierungssprecher Steffen Seibert ließ sich impfen und teilte auf Twitter ein Foto seiner Impfbescheinigung. “Erstgeimpft mit Astrazeneca”, schrieb er dazu. “Danke an alle im Impfzentrum Flughafen Tegel, die dort so eine freundliche und positive Atmosphäre schaffen.” (AFP)

Packungen des des chinesischenImpfstoffs.
 
Bild:
Wang Zhao/AFP

Ukraine lässt chinesischen Sinovac-Impfstoff zu

Die Ukraine lässt den Impfstoff Coronavac des chinesischen Herstellers Sinovac Biotech zu. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Dies meldete zudem 20.341 Neuinfektionen – so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. 396 weitere Menschen starben im selben Zeitraum. In dem Land mit seinen 41 Millionen Einwohnern sind damit bislang 34.075 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. (Reuters)

Drei neue Blutgerinnsel-Fälle nach Astrazeneca-Impfung in Frankreich

Frankreichs Medikamentenbehörde hat drei neue Fälle mit Thrombosen an „atypischen“ Stellen nach einer Impfung mit dem Covid-Impfstoff von Astrazeneca festgestellt. In der Woche zwischen dem 19. und 25. März seien diese Blutgerinsel-Fälle im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet worden, teilte die Behörde ASNM mit.

Seit Beginn der Impfung seien in Frankreich damit zwölf Fälle, darunter vier Todesfälle, aufgetreten. Bei den gemeldeten Fällen traten die Thrombosen meist im Hirn innerhalb von neun Tagen nach der Impfung auf. Betroffen sind hauptsächlich Frauen. In neun Fällen waren die geimpften Personen jünger als 55 Jahre, in drei Fällen älter.Frankreichs oberste Gesundheitsbehörde empfiehlt die Impfung mit Astrazeneca bereits nach dem kurzzeitigen Impfstopp Mitte März nur noch für Menschen über 55 Jahre. Bis zum 25. März wurde das Präparat von Astrazeneca in Frankreich gut 1,9 Millionen Mal gespritzt. (dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
 
Bild:
Hannibal Hanschke/Reuters

Merkel prüft einheitliche Vorgaben für Länder

Im Streit über das richtige Vorgehen in der Pandemie erwägt die Bundesregierung weiterhin, in Zukunft stärker einzugreifen. “Die Länder haben das ganze Instrumentarium zur Verfügung und wir beobachten, dass in vielen Ländern jetzt auch zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden”, sagte ein Regierungssprecher. “Parallel dazu wird überlegt, ob und wie der Bund einheitliche Vorgaben machen soll, falls das Vorgehen der Länder nicht ausreicht, um die dritte Welle zu stoppen.” Zum zeitlichen Horizont der Erwägungen äußerte sich der Sprecher nicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am vergangenen Sonntag in der ARD-Sendung “Anne Will” gesagt, die Länder müssten bei der Pandemiebekämpfung “nachlegen”. Sie kritisierte geplante Lockerungsschritte und stellte zugleich in den Raum, dass der Bund etwa über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes selbst die Initiative ergreifen könnte. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprach sich anschließend klar dafür aus, dass der Bund einheitliche Regeln setzt. (AFP)

Niedersachsen wählt 14 Kommunen für Öffnungsmodelle aus

Die Landesregierung hat 14 Kommunen in Niedersachsen für Modellprojekte zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie ausgewählt. Die Städte Aurich, Achim, Braunschweig, Buxtehude, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Hann. Münden, Hildesheim, Lüneburg, Nienburg/Weser, Norden und Oldenburg sowie die Samtgemeinde Elbtalaue können nun sichere Zonen einrichten, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Einzelhandelsgeschäfte, Außenbereiche von Restaurants und Cafés, Fitnessstudios, Kinos, Theater oder Galerien dürfen mit klaren Regeln öffnen. Der Zutritt ist möglich, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt und die von der Kommune vorgegebene App zur Kontaktnachverfolgung genutzt wird. (dpa)

Astrazeneca-Impfstoff wird in Essen gelagert.
 
Bild:
Fabian Strauch/dpa

Ansturm auf Astrazeneca für „60 plus“ in NRW

Großes Interesse für Impf-Termine für die über 60-Jährigen hat in Nordrhein-Westfalen schon am frühen Samstagmorgen zu überlasteten Leitungen am Telefon und im Internet geführt. Während viele sich vergeblich die Finger wund wählten, kamen die ersten erfolgreichen Termin-Jäger hingegen schon am selben Tag an ihre Impfung.

Die Gruppe ab 60 Jahren kommt außerhalb der üblichen Reihenfolge zum Zuge, nachdem die Ständige Impfkommission empfohlen hatte, das Präparat von Astrazeneca für Jüngere nicht mehr einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen.

Damit wurden allein in NRW kurzfristig 450.000 Impfdosen frei. Laut Gesundheitsministerium kommen in NRW potenziell rund 3,8 Millionen Menschen zwischen 60 und 79 Jahren infrage, die versuchen können, sich für diese Astrazeneca-Charge anzumelden.

Allerdings meldete das Düsseldorfer Gesundheitsministerium schon kurz nach Öffnung der Leitungen per Twitter, die Buchungssysteme der beiden Kassenärztlichen Vereinigungen seien überlastet: „Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.“ Eine Terminvergabe sei aber weiter möglich. (dpa)

Dass die Bundesregierung mit Tunnelblick das wachsende Insolvenzrisiko vieler
Betriebe offenkundig ausklammert, bereitet mir mittlerweile große Sorge. Durch die Aussetzung der
Insolvenzantragspflicht wird das Problem im Grunde genommen nur kaschiert.
Faktisch tickt hier eine Zeitbombe, und das Risiko, dass sie hochgeht, wird von
Tag zu Tag größer.

Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbands Niedersachsenmetall, Volker
Schmidt

Bild:
Imago Images/Serienlicht

Prominenter Impfling in Berlin: 

In NRW kam es heute zu massiven Problemen bei der Vergabe der Impftermine. Die Behörden wandten sich auch per Twitter an die Bevölkerung: 

Eine Professorin der Universität Teheran wird geimpft.
 
Bild:
Atta Kenare/AFP

Iran hofft auf Massenimpfungen ab September

Der Iran plant Massenimpfungen gegen das Coronavirus ab September. „Die US-Sanktionen haben zwar unsere Planungen zurückgeworfen, aber trotzdem rechnen wir bis Ende September mit dem Start der Corona-Massenimpfungen“, sagte der wissenschaftliche Leiter des nationalen Coronas-Stabs, Mostafa Ghanei, am Samstag. Bis dahin seien auch Testphasen der iranischen Impfstoffe beendet und auch sie könnten landesweit eingesetzt werden.

Das Gesundheitsministerium hatte gehofft, dass bis August 2021 alle 83 Millionen Iraner mit einheimischen und ausländischen Vakzinen gratis geimpft werden könnten. Doch der Plan ging wegen der US-Sanktionen und der damit verbundenen Einschränkungen bei Geldtransaktionen nicht auf. Daher wurden auch Privatunternehmen gestattet, die vom Gesundheitsministerium bewilligten Vakzine einzuführen.

Privatunternehmen sind zwar auch von den Sanktionen betroffen, aber sie hoffen auf eine politische Einigung bei Gesprächen zwischen der Führung in Teheran und der US-Regierung. Viele Iraner haben wegen der politische Querelen ihre Hoffnung auf eine schnelle Impfung im Land aufgegeben und planen, sich im Ausland impfen zu lassen.

Der Iran konnte bislang ungefähr zwei Millionen Impfdosen aus Russland, China und Indien einführen. Daher konnten bis jetzt auch nur Ärzte, Pflegepersonal, Menschen in einigen Seniorenheimen sowie ein Teil des Müllabfuhr-Personals geimpft werden. Wegen der vielen Reisen während der zweiwöchigen persischen Neujahrsferien sind die Infektionszahlen von 7000 bis auf über 11.000 am Tag gestiegen. Insgesamt wurden im Iran seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Februar 2020 fast 63.000 Todesfälle und über 1,9 Millionen Infektionen erfasst. (dpa)

Schärfere Corona-Regeln für München In München gelten ab Ostersonntag schärfere Corona-Regeln. Dazu zählt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Museen, der Zoo und viele Geschäfte müssen wieder schließen. Auch Kontakte müssen eingeschränkt werden. Weil in den vergangenen drei Tagen der Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten wurde, greift die sogenannte Corona-Notbremse; obgleich das Robert Koch-Institut (RKI) am frühen Samstagmorgen für München eine Sieben-Tage-Inzidenz von 98,8 meldete. (dpa)

Italien erwartet halbe Million Impfungen am Tag bis Ende April

Italien will in der Impfkampe bis Ende April eine halbe Million Dosen pro Tag spritzen. In der letzten Aprilwoche solle es so weit sein, sagte der außerordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, im Interview der Zeitung „Corriere della Sera“. Im April würden stetig Impfstoff-Lieferungen erwartet. Wenn das Halbe-Million-Ziel bis Ende des Monats erreicht würde, könne die Impfkampagne im September abgeschlossen werden, erklärte der Armee-General weiter.

Italien will außerdem die Unternehmen in den Impfplan mit einbeziehen. Laut Figliuolo habe man bereits 420 Produktionsstätten gezählt, die Teil der Kampagne werden könnten. Viele Unternehmen wollen demnach ihre Arbeiter immunisieren. Gegen Ende Mai soll damit begonnen werden, wie der 59-Jährige weiter sagte.

Italien hatte zuletzt die Marke von 280.000 Corona-Impfungen am Tag erreicht. Seit Pandemiebeginn starben mehr als 110.300 Menschen mit Sars-CoV-2. Am Freitag registrierten die Behörden knapp 22 000 Neuinfektionen und etwa 480 Corona-Tote. (dpa)

Mehr als 130 Millionen bestätigte Infektionen und 2,97 Millionen Tote weltweit

Weltweit haben sich nachweislich mehr als 130,24 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 2,97 Millionen Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Die höchsten Zahlen weisen die USA auf mit mehr als 30,65 Millionen Ansteckungsfällen und über 554.000 Toten. Brasilien liegt mit mehr als 12,9 Millionen Infektionen und über 328.000 Toten auf dem zweiten Platz vor Indien, wo rund 12,4 Millionen Menschen sich nachweislich angesteckt haben und über 164.000 starben. (Reuters)

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