Mein Freund, das „Wort Gottes“
oder die Bibel der Kirche

Glaubt man der katholischen und der evangelischen Kirche, so ist die Bibel das alte wie das Neue Testament Gottes Wort. Da Gott der Urheber dieser Schriften sei. Doch ist das so? Ist die Bibel tatsächlich das wahre Wort Gottes?

Wie die Kirchen behaupten, dann wären auch die Aufrufe zu Völkermord und Krieg, das massenhafte Schlachten der Tiere und vieles mehr. Denn das alles kann man in der Bibel auch nachlesen Anweisungen direkt von Gott, dem liebenden Vater aller Menschen. Dann würde auch zum Beispiel in den Briefen von Paulus ausschließlich Gott selbst sprechen, etwa wenn es heißt, die Frau schweige in der Gemeinde. Werden wir da nicht so recht misstrauisch? Hier stimmt doch etwas nicht. Das kann doch nicht sein. Die Aufrufe zu Krieg und Gewalt zum Beispiel stehen eindeutig im Widerspruch zu den Zehn Geboten, die Gott den Menschen durch Mose gegeben hat. Das fünfte Gebot heißt bekanntlich Du sollst nicht töten. Alleine aus diesem Widerspruch heraus stellt sich die Frage, ob die Bibel wirklich allein Gottes Wort enthält oder nicht, auch ganz andere Inhalte hat, die nicht von Gott stammen. Oder ist Gott tatsächlich jemand, der sich ändert oder sich gar wiederspricht? Das kann nun aber auch nicht stimmen. Denn in der Bibel steht wörtlich Ich, der Herr, ändere mich nicht.

Wer die Endfassung der heutigen Bibel zusammengestellt hat, ist bekannt. Es war im vierten Jahrhundert der heute von der katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenvater verehrte Schriftgelehrte Hieronymus. Er bekam vom damaligen Papst Damaskus den Auftrag, alle vorhandenen Evangelien Texte neu ins Lateinische zu übersetzen, zu ordnen und zu einer großen Schrift Sammlung zusammenzustellen. Diese Sammlung wurde Vulgata genannt und sie gilt für die katholische Kirche bis heute als angeblich fehlerfreie und verbindliche Version der Bibel. Für die evangelische Kirche dienen die hebräischen bzw. griechischen Originaltexte als Glaubens Grundlage. Und auch hier stammen die entsprechenden Handschriften aus dem 4. Jahrhundert. Hieronymus hat diese mehr oder weniger für die lateinische Vulgata verwendet.

By Heinz Duthel

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