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Pro und contra Mindestlohn

Vor dem Start der Koalitionsgespräche stecken Union und SPD ihre Verhandlungslinien ab. Das Thema Mindestlohn ist eine zentrale Forderung der SPD.

Eine flächendeckende Lohnuntergrenze von 8,50 Euro in Ost und West ist nach Ansicht des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Thomas Strobl allerdings nur mit Ausnahmeregelungen denkbar: “Mit dem Mindestlohn dürfen keine Arbeitsplätze vernichtet werden.” Union-Fraktionschef Volker Kauder verlangte eine Lösung über die Tarifpartner.

In vielen Branchen wird das Thema ebenfalls kontrovers diskutiert, zum Beispiel in der Pflege oder im Taxigewerbe.

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4 Kommentare

  1. PatSch 14/05/2014

    Die ganze Debatte bezüglich des Mindestlohns zeigt wieder einmal die Hilflosigkeit und Unfähigkeit unseres Wirtschafts- und Finanzsystems. Es ist schlimm genug, dass hierzulande in manchen Branchen angeblich kein Mindestlohn von gerade einmal 8,5 € / pro Stunde gezahlt werden könne, weil das wirtschaftlich nicht vertretbar sei. Wissen die Leute, die solche Äußerungen von sich geben, eigentlich wie es sich mit 8,5 € / h bei einer Vollzeitbeschäftigung in Deutschland leben lässt? 8,5 € / h sind heutzutage nichts mehr! Unsere Gesellschaft muss um 180° gedreht werden. Die Gehalts- und Lohnunterschiede sind zurzeit dermaßen auseinandergedriftet, dass einen schwindelig werden könnte. Es muss endlich ein Mindestlevel und ein Maximallevel in Sachen Löhne und Gehälter in Deutschland eingeführt werden, ähnlich der Lohngruppeneinteilung in DDR-Zeiten. Jeder muss von seiner Arbeit leben können. Eine Reinigungsfachkraft ohne Ausbildung mit Hauptschulabschluss muss sich eine Wohnung und ihren Lebensunterhalt genauso eigenständig leisten können, wie ein Prof. Dr. Dr. der mit „Sehr gut“ seine Studienarbeiten geschrieben hat und eine leitende Position in einem Weltunternehmen ausübt. Was spricht dagegen mehrere staatlich bestimmte Lohn- und Gehaltsgruppen einzuführen, welche je nach Ausbildung, Tätigkeitsfeld und Erfahrung des Einzelnen gegliedert sind? Nichts! Außer die Interessen der Wirtschaft und der Gewerkschaften, die in solch einem Fall nicht mehr benötigt werden würden. Und das sind wir wieder! Der Kapitalismus, ein unmoralisches Verbrecherwirtschaftssystem und seine Auswirkungen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland wieder auf die Straße geht und endlich für ein gerechtes System sorgt!

    Was die Taxibranche angeht, so hat dieses Problem der Staat BRD und seine Wirtschaft zu verantworten.

    Die Lösungen:

    Alle Mietwagenunternehmen entweder komplett abschaffen oder durch Preisvorgaben, welche über den Taxitarifen liegen müssen, reglementieren. Wer denkt, dass er mit einem Audi A8 oder einer MB S-Klasse vom Flughafen abgeholt werden muss, muss dafür auch dementsprechend bezahlen. Dem Preisdumping durch Mietwagenunternehmen, welche durch Hungerlöhne und 450 € Arbeitsverträge das Taxigewerbe unter Druck setzen, muss endlich Einhalt geboten werden! Frei Marktwirtschaft? Nein danke!
     
    Die Anhebung der Fahrpreis durch die Landratsämter, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, … . Niemand hat das Recht jemand 4h zu bezahlen, ihn jedoch 8h und mehr pro Tag arbeiten zu lassen. Dies ist derzeitig nämlich der Fall, weil in der Regel eine Taxifahrt nach der Zielerreichung wieder zum Ausgangspunkt / Startpunkt führt. Dies alles in der selben Zeit, jedoch ohne Umsatz. Eine einfache Handwerkerstunde kostet heutzutage durchschnittlich mindestens 50 – 60 € (Brutto). Überträgt man dies auf eine Arbeitsstunde eines Taxifahrers, so müsste dieser in einer Arbeitszeit von 0,5 h einen Umsatz von 50 – 60 € erzielen und nicht wie derzeitig üblich durchschnittlich 25 – 30 €!
     
    Lassen sich erhöhte Taxipreise von den Kunden nicht mehr bezahlen, dann muss der Staat BRD handeln und die Taxiunternehmen entweder durch Subventionen (wie im Linienverkehr und Regionalverkehr üblich) oder durch Reduzierung der Steuer- und Lohnnebenkostenabgaben unterstützen. Die Automobilhersteller sind hierbei genauso gefordert. Warum gibt es bis heute keine speziellen Taxifahrzeuge in Deutschland, welche einen Fahrzeugpreis von 30.000 € nicht überschreiten? Selbst ein einfacher VW Passat kostet heute bereits 35.000 € – 40.000 € in der Anschaffung. Derartige Preise sind viel zu teuer für eine Branche, wo einzelne Fahrzeuge über 100.000 km im Jahr fahren und dem Unternehmer durch Kraftstoffkosten, Reparaturkosten, Ersatzteilkosten und Versicherungsabgaben buchstäblich die Haare vom Kopf fressen.

  2. Dagobert Duck 28/06/2014

    Ein Mindestlohn braucht auch MindestPREISE für Produkte und Dienstleistungen !
    Wer immer nur billig will schadet seinen Mitmenschen

  3. Clemens Droste 03/07/2014

    Ehm und wieso denkt keiner über die Preissteigerung nach?!
    Wenn ein Unternehmen mehr zahlen muss, muss es auch mehr holen. Sprich Preissteigerung, also gleicht sich das wieder aus und wir sind genauso weit wie wir vorher waren

  4. Alexander Finzel 26/04/2018

    es gibt kein Recht dazu, irgend eine Arbeit als Minderwertig zu verachten, jede Arbeit wird gebraucht und jede arbeit hat auch gerecht bezahlt zu werden. Egal ob jemand geboren wurde mit mehr Muskelkraft ( körperliche Arbeit) oder mit mehr Verstand ( geistige Arbeit ) ,,, es hat niemand das Recht dazu jemanden auszubeuten und ihm zu erzählen, daß die Arbeit die er tut, minderwertig wäre, und dieser Lügner somit Profit macht durch Ausbeutung von Arbeitskräften ! Jede Arbeit ist gleich viel Wert !! JEDE !!

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