Vor dem Spiel gegen Rödinghausen: Das ist die Erfolgsformel von Fortuna Köln


Zwei Siege für Platz drei, um diesen vier Wochen lang genießen zu können. Mit dieser klaren Vorgabe gingen die Regionalliga-Fußballer des SC Fortuna Köln in den Abschluss des Spieljahres 2020. Nach dem 3:0- Sieg bei RW Ahlen am Mittwochabend fehlt den Südstädtern nur noch ein Erfolg im finalen Heimspiel am Samstag (14 Uhr, Südstadion) gegen den SV Rödinghausen, um sicher auf Rang drei zu überwintern. „Dieser Platz passt momentan am besten zu uns“, findet Roman Prokoph angesichts von 13 Punkten Rückstand auf RW Essen. „Dass wir Essen noch abfangen, ist eher unrealistisch. Wir konzentrieren uns am besten nur auf uns.“

Seit sich der Goalgetter Ende Oktober mit Freundin Anika verlobt hat, erzielt der ehemalige Bundesliga-Stürmer des VfL Bochum regelmäßig seine Tore. „Da kann man schon einen Zusammenhang herstellen“, bemerkt der 35-Jährige grinsend.

Tatsächlich stockte er sein Tore-Konto im November und Dezember von drei auf neun Treffer auf. Sechs der letzten acht Spiele blieb seine Fortuna zudem ohne Gegentreffer. Auch am Mittwochabend hatte er wieder das wichtige 1:0 erzielt. Auf dem ungewohnten Kunstrasen am Wersestadion musste er dann bereits nach knapp 40 Minuten wegen muskulärer Problemen ausgewechselt werden.

Brandenburger hat Wadenprobleme

Trotzdem hatte der Routinier den neunten Saisonsieg eingeleitet und hofft nun, dass Physiotherapeut Fabian Kobus die verhärtete Wade binnen 48 Stunden hinbekommt. „Wir werden kein Risiko eingehen“, stellt Alexander Ende klar. Fortunas Chef-Coach weiß, wie wichtig ein fitter Prokoph ist. Und er braucht ihn ja auch am 16. Januar, wenn es gegen Bergisch-Gladbach weitergeht.

Auch Nico Brandenburger klagt über Wadenprobleme, könnte bis Samstag aber spielbereit sein. Joker Batuhan Özden hat es an der gleichen Stelle schlimmer erwischt. Seine Wadenverletzung zwingt den 18-Jährigen zur verfrühten Winterpause. „Der Sieg in Ahlen war nicht selbstverständlich“, betont Coach Ende und lobt die Mannschaft als Kollektiv und speziell Torwart Kevin Rauhut.

Auch gegen Rödinghausen brauchen die Zollstocker einen leidenschaftlichen Auftritt. „Dieser Gegner hat eine gute Mischung aus erfahrenen, jungen und individuell klasse Spielern“, denkt Ende an Ex- Fortuna-Abwehrchef Daniel Flottmann, mit dem er selbst noch zusammengespielt hat, oder Ba-Muaka Simakala, den er aus Mönchengladbacher Zeiten kennt.
Die Gäste reisen mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen an. Auch die Fortuna holte aus sieben Partien 15 Punkte. Vieles spricht also für einen hochkarätigen Jahresabschluss.





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